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Mittwoch, 17 Januar 2018 14:28

Neujahrsempfang mit Pauken, Trompeten und Kanonen

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Das Göttinger Symphonie Orchester mit Christoph-Mathias Mueller in der vollbesetzten Stadthalle zum Neujahrsempfang der Göttinger Sparkasse Das Göttinger Symphonie Orchester mit Christoph-Mathias Mueller in der vollbesetzten Stadthalle zum Neujahrsempfang der Göttinger Sparkasse © Photo: Wortmann

Das Göttinger Symphonie Orchester spielte beim Neujahrsempfang der Göttinger Sparkasse

In der Reihe der Neujahrsempfänge in Göttingen sticht der Empfang der Sparkasse Göttingen für Kulturliebhaber besonders hervor. Grund: es gibt nur eine Rede (vom Vorstandsvorsitzenden Rainer Hald) – und ansonsten Musik. Das Göttinger Symphonie Orchester gestaltet den Empfang jährlich mit einem besonderen Konzert, so auch im noch jungen Jahr 2018.

Dem Anlass entsprechend war auch in diesem Jahr das Programm populär: nach dem Triumphmarsch aus Verdis „Aida“ erklangen Melodien von Goerges Bizet und Piotr Tschaikowsky, bevor das Programm in modernere Popstücke wechselte. Als „Bindeglied“ gab es die „Olympic Fanfare and Theme“ von John Williams – passend zur Winterolympiade in Pyeongchang ab dem 9. Februar. In Arrangements von Wojtek Bolimowski erklangen Klassiker wie „Life is Life“, „We will rock you!“, „We are the Champions” und Andere Songs. Obwohl das Publikum zum Mitsingen aufgefordert wurde, wurde für den Gesang Hannah Carlsson engagiert, die mit ihrer großartigen Stimme die Stimmung im Saal zum Kochen brachte. Etwas hart war der Wechsel am Ende zu Tschaikowskys „Ouvertüre 1812“. Im Original ist das Stück nicht nur mit Pauken und Trompeten, sondern auch mit Kanonen besetzt, die es feierlich krachen lassen. Bei den Gesprächen nach dem Empfang wurde häufiger geunkt, dass echte Kanonen das Projekt „neue Stadthalle“ eher befeuert hätten… So wurden die Böllerschüsse von der Großen Trommel simuliert.

Nach dem Motto des Neujahrsempfangs „Gemeinsam #AllemGewachsen“ wurde auch bei den Zugaben gemeinsam gesungen und geklatscht: zunächst „Land of Hope and Glory“ aus den Pomp and Circumstance March No. 1 von Edward Elgar. Mangels Textkenntnissen von den meisten Besuchern nur mitgesummt. Und abschließend der unvermeidliche „Radetzky-Marsch“ von Johann Strauss (Vater).

Das Orchester war blendend aufgelegt, von Müdigkeit war nach den vielen Neujahrskonzerten in ganz Niedersachsen nichts zu spüren.

Während der Rede zu Beginn des Abends bedankte sich der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Göttingen Rainer Hald bei Christoph-Mathias Mueller. Denn dieser ist im nächsten Jahr nicht mehr Chefdirigent des GSO und hatte deshalb jetzt seinen letzten Auftritt beim Sparkassenempfang. Als Dank gab es ein Göttingen-Bild von Leslie G. Hunt sowie einige kulinarische Angebote aus dieser Stadt.

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