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Montag, 08 Januar 2018 16:43

Parallelwelten im Doppel

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 „Nightfall“ (unten) und „Brand New Key“ (oben) im Jungen Theater „Nightfall“ (unten) und „Brand New Key“ (oben) im Jungen Theater © Photo, Collage: Wortmann

neu im KAZ: "Parallelwelten" mit Peter Krug - Konzert mit „Nightfall“ und  „Brand New Key“

Der Arzt und Musiker Peter Krug ist schon lange ein bekanntes Gesicht in Göttingen. Neu ist er als Mitglied im KAZ – und so präsentierte das KAZ mit Krug am Sonntagabend die neue Kulturreihe „Parallelwelten“ auf der Bühne des Jungen Theaters. Zum Start gab es ein Doppelkonzert: in der ersten Hälfte spielte die Gruppe „Nightfall“ meditative, eher sphärische Musik. Im zweiten Teil gab es Musik der Gruppe „Brand New Key“ mit eher traditionellen Stilen.

Offensichtlich war es keine gute Idee, die Zuschauerplätze bei einem solchen Doppelkonzert zu halbieren: der Andrang war so groß, dass einige Stühle wieder aufgestellt werden mussten. Dadurch hat sich die Fläche für diejenigen verkleinert, die sich zur Musik bewegen wollten. „Dies ist gewollt, ja ausdrücklich erwünscht“, informierte Peter Krug zu Beginn.

Und tatsächlich fanden sich immer mehr Menschen auf diese „Bewegungsfläche“. Besonders eindruckvoll bewegten sich die Zuschauerinnen, die Contact Improvisation performten. Hier ergaben sich zu der Musik gleich die passenden Bilder – spannend!

Das Trio „Nightfall“ mit Peter Krug (Bass, Hang, Gubal und Percusson), Pettra Biertümpfel (Stimme) und Donatella Abate (Keltische Harfe, Monochor und Percussion) arbeitet bereits seit einigen Jahren zusammen. Erstmals begleitete sie der syrische Komponist Abdallah Ghbash an der Oud. Ghbash unterrichtet ebenfalls im KAZ, da liegen die Synergiemöglichkeiten ganz nahe.

Für fremde Ohren ist die Musik von „Nightfall“ sicher eher gewöhnungsbedürftig, weil ungewohnt. Es waren aber viele Fans und Bekannte im Publikum, entsprechend gelöst war die Stimmung im Saal. Weil „Nightfall“ aber nur das halbe Konzert gestaltete, war entsprechend früh Schluss mit diesen indischen, arabischen und keltischen Improvisationen, in denen auch immer wieder Renaissanceklänge durchkamen.

Nach der Pause übernahm „Brand New Key“ die Bühne, wieder mit Peter Krug am Bass. Die Band spielte ausschließlich Eigenkompositionen aus sehr unterschiedlichen Stilrichtungen. Besonders spannend waren die Songs von Kerstin Hagemann (Vocals und Percussion), die an Folkmusik erinnerten. Jazzig sind die Kompositionen von Gerhard Endmann (Vocals, Gitarre, Saxophon). Die immer wieder variable Besetzung wurde ergänzt von Dirk Rudolf (Gitarre, E-Gitarre und Vocals). Die Musik von „Brand New Key“ war defintiv irdischer und hatte mehr Drive. Deutlich mehr Beine im Publikum wippten mit – getanzt wurde aber weniger zu der Musik.

Das KAZ hat mit „Nightfall“ und „Brand New Key“ zwei neue Gruppen in ihrem Haus, die das gesamte Spektrum wunderbar bereichern. Man darf auf die nächsten Konzerte der Reihe „Parallelwelten“ gespannt sein. Das gesamte Angebot des KAZ finden Sie unter www.kaz-goettingen.de

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