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Samstag, 21 Oktober 2017 14:12

Kunterbunter Haussegen

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Moritz Schulze und Christina Jung taufen Judith Strößenreuter Moritz Schulze und Christina Jung taufen Judith Strößenreuter © Photo: Wortmann

DT-Nachtbar mit den neuen Ensemblemitgliedern

„Wir taufen Dich im Namen der Stimme, des Textes und des heiligen Schweißes. Bravo!“

Mit diesem Spruch und einem Taufritual begrüßten Christina Jung und Moritz Schulze ihre neuen Kolleginnen und Kollegen im Deutschen Theater bei der ersten Nachtbar der neuen Spielzeit.

Die Nachtbar – das ist dieses wunderbare Format oben im Foyer des ersten Ranges. Jeweils um 22.30 Uhr drängen sich die Theaterfans, aber auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen. Im Mittelpunkt stehen selbst kreierte kleine Schätze, die häufig liebevoll improvisiert gehoben werden. In diesem Fall waren das die Taufen der Neuen. „Die Taufe beinhaltet immer ein JA und ein NEIN. Heute heißt das „JA zum Deutschen Theater, NEIN zu anderen Häusern“, erläutern Jung und Schulze die heilige Handlung am Abend, in der auch das gemeinsam mit der Gemeinde vorgetragene „Theater unser“ gesprochen wurde.
Und da in jedem Anfang bekanntermaßen ein Zauber innewohnt, dürfen die Verse von Hermann Hesse nicht fehlen. Als „Lied der Euphorie“ von Enno Bunger, gesungen von Moritz Schulze ist der Inhalt viel erträglicher.

Die Täuflinge waren Marius Ahrendt, Volker Muthmann, Judith Strößenreuter, Christoph Türkay, Gaia Vogel, Verena von Waldow, Leonie Rebentisch, Johanna Schwung und Hannah Spielvogel. Alle bekamen ihren Segen, eine DT-Taufkerze – und die Gelegenheit, sich in zwei Minuten kurz selbst vorzustellen.
Die Neuen machten dies auf kurzweilige und abwechslungsreiche Weise: es wurde gesungen, gekalauert („der eine Marx, der andere nicht“), mit dem Publikum geplaudert, Behauptungen überprüft, eine Saalwette gespielt oder den eigenen Vornamen („Gaia“) interpretiert. Kunterbunt war das – so unterschiedlich wie die Personen auf der zauberhaft dekorierten kleinen Bühne.

Nach den Fürbitten („Lieber Erich“, „Lieber Mut“, „Liebe Kreativität“, „Lieber Ensemblegeist“) wurde noch gemeinsam gesungen „Der Vorhang geht über allen auf“.

Möge der Haussegen weiterhin so positiv auf die Ensemblemitglieder und das ganze Team im Hause wirken wie an diesem Abend!

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