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Montag, 02 Oktober 2017 10:58

Aufführung wiederentdeckter Kantaten

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Auch in diesem Jahr wird die Georg-Friedrich-Einicke-Gesellschaft wiederentdeckte Kantaten aus Thüringen aufführen. In der Göttinger Universitätsbibliothek ist ein umfangreicher Bestand an Handschriften mit Kantaten wenig bekannter Komponisten vorhanden, die von Arne zur Nieden zur Wiederaufführung ausgewählt und ediert werden. Diese Musik erklingt nach über 300 Jahren nun erneut in zwei Gottesdiensten.

Am Samstag 7. Oktober: 18.00 Uhr Gottesdienst in der Klosterkirche Mariengarten und

am Sonntag 8. Oktober: 10.00 Uhr Gottesdienst in St. Martin, Geismar.

In den Gottesdiensten werden die Kantate "Wer Gott will dort ewig sehen" von JohannCyriakus Kieling (1670-1727) und eine Missa brevis in g-moll eines unbekannten Komponisten musiziert.

Es spielt das Vokal- und Instrumentalensemble der Georg-Friedrich-Einicke-Gesellschaft unter der Leitung von Andreas Jedamzik.

Die Georg-Friedrich-Einicke-Gesellschaft wurde 2013 in Göttingen gegründet, um diesen und andere Schätze zu heben und bekannt zu machen. Zweck der Gesellschaft ist die ideelle und materielle Förderung der Erforschung, Edition und Aufführung von Werken unbekannter, mitteldeutscher Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts.

Ein wichtiger Teil der Arbeit der Gesellschaft ist die Aufführung dieser Werke. Damit steht sie in der Tradition der mitteldeutschen Adjuvantenchöre. Der Bach-Schüler Georg Friedrich Einicke lebte 1710–1770 und war unter anderem als Kantor in Nordhausen tätig.

www.einicke-gesellschaft.de 

Letzte Änderung am Montag, 02 Oktober 2017 13:14

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