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Montag, 25 September 2017 00:00

Ausstellung „Lutherbilder“ nur noch wochentags

geschrieben von Stadt Göttingen, Öffentlichkeitsarbeit

Die Wanderausstellung des Verbandes kirchlicher Archive der Evangelischen Kirche in Deutschland „Lutherbilder aus sechs Jahrhunderten“, die noch bis Donnerstag, 19. Oktober 2017, im Gebäudeteil „Alten Posthalterei“ des Städtischen Museums gezeigt wird, kann ab sofort nur noch wochentags besucht werden.

Die aktuelle Sonderausstellung „1529 – Aufruhr und Umbruch“ im Hauptgebäude des Museums wird noch bis 31. Dezember 2017 wie gewohnt auch sonnabends und sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr zu sehen sein.

Martin Luther ist eine der am häufigsten dargestellten Personen der Geschichte. Die Lutherhalle Wittenberg bewahrt ca. 2400 verschiedene Lutherbilder auf. Allein zu Luthers Lebzeiten entstanden rund 500 Bilder.

Die Grundtypen fast aller Lutherbilder gehen auf die Reformationszeit zurück und verbinden sich mit der Werkstatt des älteren und jüngeren Lucas Cranach. Daher spannt sich der Bogen der präsentierten Lutherbilder in der Ausstellung vom 16. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart.

Jede Zeit schafft sich ihr eigenes Lutherbild. Als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten deutscher Geistes- und Kulturgeschichte war Martin Luther dabei immer auch Verherrlichung und Instrumentalisierung ausgesetzt – je nach dem Leitbild einer gerade geltenden Denk- und Glaubensrichtung. Die Lutherbilder sind daher auch immer ein Spiegel ihrer Enstehungszeit. In den Ausstellungstexten werden die aufschlussreichen Zusammenhänge von Geistes-, Kunst- und Theologiegeschichte, wie sie insbesondere in Lutherbildern zum Ausdruck kommen, erläutert. Der Begleitband zur Ausstellung "Lutherbilder aus sechs Jahrhunderten" ergänzt die 40 Porträts der Ausstellung um eine weitere Auswahl von 60 Porträts aus ganz Deutschland.

Der Verband kirchlicher Archive der Evangelischen Kirche in Deutschland liefert mit dieser Ausstellung seinen Beitrag für die Auseinandersetzung mit dem Reformationsjubiläum. Die Federführung lag bei den Zentralarchiven der Evangelischen Kirche der Pfalz (Speyer) und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (Darmstadt). Die Archive des Verbandes und viele andere Ideen- und Bildgeber deutschlandweit lieferten repräsentative Beiträge aus ihrem Gebiet.

 

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