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Mittwoch, 13 September 2017 21:41

Große Spielfreude und technische Perfektion

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Rupprecht Drees mit dem Göttinger Barockorchester Rupprecht Drees mit dem Göttinger Barockorchester © Photo: Wortmann

Abschlusskonzert der Nikolausberger Musiktage mit Rupprecht Drees (Trompete) und dem Göttinger Barockorchester

Mit einem festlichen Trompetenkonzert endeten am Montagabend die Nikolausberger Musiktage 2017. Zu Gast waren das Göttinger Barockorchester und der Trompeter Rupprecht Drees. Auf dem Programm standen Trompetenwerke von Giuseppe Torelli, Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann. Das Barockorchester spielte außerdem drei Konzerte von Antonio Vivaldi.

Ein solch attraktives Programm lockte zahlreiche Besucher in die Klosterkirche in Nikolausberg. Aber Solist wie Orchester haben in Göttingen auch einen exzellenten Ruf: das Spezialisten-Ensemble um den Violinisten Henning Vater ist seit Jahren ein gefragter Partner von Chören in ganz Norddeutschland. In letzter Zeit tritt das Orchester verstärkt als eigener Klangkörper in Erscheinung. Bei solchen Anlässen lässt sich das hohe Niveau der einzelnen Musiker trefflich feststellen: hier trifft große Spielfreude und technische Perfektion auf viel Kenntnis in der Aufführungspraxis Alter Musik. Herauskommt dabei ein federleichter und sehr durchsichtiger Klang.

Wenn nun noch ein Spezialist an der Trompete dazu kommt wie Rupprecht Drees, wird ein Konzertabend zum ganz besonderen Erlebnis: auf der ventillosen Barocktrompete erklingt durch sein Spiel ein wunderbar glanzvoller, weicher Ton. Drees ließ diesen nie spitz oder hart erklingen. Neben den bekannten Trompetenwerken des Abends war das „Concerto D-Dur“ aus Bachs Kantate „Bringet dem Herrn Ehre seines Namens“ ein besonderes Hörvergnügen – auch wenn an diesem Abend der Chor nicht besetzt war.

Rupprecht Drees, der 2002 bis 2006 Solotrompeter beim Göttinger Symphonie Orchester war, begeisterte das Publikum in der sehr gut besuchten Kirche genauso wie das Göttinger Barockorchester. Dementsprechend wurden die Musikerinnen und Musiker erst nach mehreren Zugaben in den Nikolausberger Abend entlassen.

Die dritten Nikolausberger Musiktage sind damit beendet. Mit dem Besuch ist der künstlerische Leiter Antonius Adamske insgesamt sehr zufrieden. „Die vierten Nikolausberger Musiktage sind bereits in Planung“, gibt Adamske einen optimistischen Ausblick auf 2018.

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