Punkte neu 30 transparentWillkommen im Kulturbüro Göttingen - Ihrem Veranstaltungsportal für Göttingen


Donnerstag, 16 Februar 2017 11:16

Niedersachsen fördert die Musa mit 164.000 Euro

geschrieben von
Neun soziokulturelle Zentren werden bei Investitionen unterstützt 

Niedersachsen investiert rund 770.800 Euro in den Ausbau und die Modernisierung soziokultureller Zentren, um diese Einrichtungen nachhaltig zu stärken. Darunter sind auch 164.000 Euro Landesförderung für weiteren Ausbau der Musa. Insgesamt werden neun soziokulturelle Zentren mit Landesmitteln unterstützt, die der Landesbeirat Soziokultur zur Förderung empfohlen hat.

„Mit der Förderung der soziokulturellen Zentren wird mehr Menschen in Niedersachsen kulturelle Teilhabe ermöglicht. Sie sind wichtige Begegnungsstätten für Menschen mit unterschiedlichen Biographien und Herkünften und laden dazu ein, Kultur gemeinsam zu erleben und zu entwickeln", sagt die Niedersächsische Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić.

Die Göttinger Landtagsabgeordnete Dr. Gabriele Andretta (SPD) zeigt sich erfreut über die Förderung der Göttinger Musa durch die rot-grüne Landesregierung:

„Ich freue mich, dass das Land das Kulturzentrum Musa mit 164.000 Euro unterstützt. Damit ist der weitere Ausbau der Musa gesichert“, sagte Andretta. „Gerade in der heutigen Zeit gehen die Aufgaben soziokultureller Zentren über die reine Vermittlung von Kunst und Kultur hinaus. So übernimmt die Musa eine wichtige Funktion bei der Integration von Flüchtlingen sowie der Stadtteilarbeit in der Weststadt und hilft, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu knüpfen und auszubauen. Kunst und Kultur sind besonders geeignet, kulturelle und soziale Grenzen zu überwinden und Vorurteile abzubauen."

Ähnliche Artikel

  • Und täglich grüßt das Patriarchat Und täglich grüßt das Patriarchat

    Rapperin Sookee in der musa

  • Das Beste zum Schluss – Roots Reggae mit außergewöhnlicher Atmosphäre Das Beste zum Schluss – Roots Reggae mit außergewöhnlicher Atmosphäre

    Reggae-Rhythmen mit Jahcoustix in der Musa

  • Literaturherbst: „Man darf einfach keine Angst haben, dass Pop draus wird.“ Literaturherbst: „Man darf einfach keine Angst haben, dass Pop draus wird.“

    Sophia Kennedy und Mense Reents zu Gast in der musa beim 26. Göttinger Literaturherbst: „Man kann doch alles machen, wenn man nicht nervt und nicht scheiße dabei ist.“

  • Feiern und Verrücktheit mit „Les Yeux d’la Tête“ Feiern und Verrücktheit mit „Les Yeux d’la Tête“

    Auf stimmungsvoller Klangreise in der musa

  • Improvisiert und klang-experimentiert Improvisiert und klang-experimentiert

    „Mit Pauken und Trompeten“ mit Dota in der Göttinger Musa

    „Ich melde mich ab, gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht.“, singt Dota. Nach einem Jahr ist sie wieder in Göttingen, mit dabei: Gitarre, Blumenkranz und die Band, heute verstärkt von Trompeten, Saxophon und einer Perkussionistin.

    Das Konzert beginnt mit einigen zurückhaltend-verträumten Liedern, dann wird es schneller, experimenteller, lebendiger. Die Bläser spielen zu neuen Songs, das Publikum der gut gefüllten Musa singt bei älteren mit und es wird begeistert herumgehüpft.

    „Mit Pauken und Trompeten“, der Konzerttitel, passt hier gut, beschreibt aber längst nicht die Vielfalt an Klängen und Stimmungen der Lieder an diesem Abend. Elektronische Beats wechseln sich ab mit akustischen Einlagen, mal fliegt man durch andere Sphären, dann wird man geerdet und findet sich im Text wieder, den Dota mit klarer Stimme eher spricht als singt. Es werden bizarre alltägliche Situationen und Gedanken beschrieben, Traumwelten bereist und dann auch aktuelle gesellschaftspolitische Themen zur Sprache gebracht. In ihrem Lied „Grenzen“ vom aktuellen Album „Keine Gefahr“ kritisiert Dota die Abschottung Europas vor Flüchtenden und die Verletzung von Menschenrechten. Es geht um Umweltzerstörung, ungerechte Verteilung, Überwachung.

    Zwischen Dotas Liedern spielt die Band ein Jazzstück, das mit Tönen von Vibraphon und Klarinette zum Tanzen einlädt. Auf der Bühne wird improvisiert und klang-experimentiert.

    Schließlich geht das Konzert mit viel Applaus und Liedern im Ohr zu Ende. Es war ein großartiger Abend - bis bald in Göttingen, Dota!

    Es spielten:
    Dota Kehr – Gitarre/Gesang
    Janis Görlich – Schlagzeug
    Jonas Hauer – Keyboard
    Jan Rohrbach – Gitarre
    Maria Schneider – Percussion/Vibraphon
    und der Bläsersatz der Dixie Wankers:
    Christan Magnuson – Trompete
    Jörg Bücheler – Trompete
    Fox – Saxophon/Klarinette

Schreibe einen Kommentar

Achten Sie darauf, die erforderlichen Informationen einzugeben (mit Stern * gekennzeichnet).
HTML-Code ist nicht erlaubt.

Jetzt schon Tickets sichern

Kulturticket

Gandersheimer Domfestspiele

Figurentheatertage