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Freitag, 04 März 2016 07:29

Es war die Blockflöte

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Danya Segal und Alon Sariel Danya Segal und Alon Sariel © Photo: Wortmann

Danya Segal und Alon Sariel zu Gast beim Händel-Talk

„Was hat Sie denn nach Deutschland verschlagen?“, fragte Tobias Wolff zu Beginn des Gespräches die Musikerin Danya Segal. „Das war die Blockflöte“, antwortet das Gründungsmitglied von Musica Alta Ripa aus Hannover. Danya Segal hat britische Wurzeln, ist aber der Musik wegen nach Deutschland gegangen, um bei Ferdinand Konrad Blockflöte zu studieren.

Dem Kosmopoliten Alon Sariel gefällt vor allem der Kosmopolit Georg Friedrich Händel, verrät der in Göttingen lebende, aus Israel stammende Lautenist bei der Frage, welchen Bezug er zu Händel habe.

Es sind diese kleinen persönlichen Episoden und Erlebnisse, die den Händel-Talk zu einer sympathischen Veranstaltungsform machen. Und sie bewirken genau das, was Intendant Tobias Wolff auch beabsichtigt: sie machen neugierig auf die Konzerte während der Festspiele im Mai.

In diesem Fall spielt das Barockensemble Musica Alta Ripa am Donnerstag, den 12. Mai um 20 Uhr im Hardenberg Atrium in Nörten-Hardenberg. „Hofnarr: Musik für Könige“ lautet das Programm, in dem natürlich auch die Blockflöte mit Danya Segal erklingt. Sie freut sich schon auf dieses Konzert, denn „wir sind immer auf der Suche nach neuem Publikum und neuen Orten.“

Den Lautenisten Alon Sariel gibt es am Samstag, den 14. Mai zu hören. Das Konzert zum Sonnenaufgang um 5 Uhr am Seeburger See ist allerdings bereits ausverkauft.

Stefan Lipski bringt zum Händel-Talk einige CD-Empfehlungen mit. In diesem Fall war die wunderbare Stimme von Anna Dennis in der Oper Siroe zu hören. Anna Dennis ist zu den Festspielen wieder in der Oper zu hören. In Händels „Imeneo“ übernimmt sie die Rolle der Rosmene.

Spannend klang auch das Ensemble „Spark“. „Die Klassische Band“ wird am Dienstag, den 10. Mai in Einbeck gastieren und ihren unverwechselbaren Klang präsentieren.

Der Händel-Talk fand erstmals in den Räumen der Weinhandlung Bremer statt. Gut gelaunt begrüßte Philipp Bremer die zahlreichen Gäste und präsentiere den Händel-Wein. „Auf dem Weinberg hat Georg Friedrich Händel mit Sicherheit ausgeholfen. So muss das gewesen sein“, schmunzelte Bremer. Er konnte damit auch gleich zum nächsten Händel-Talk am Mittwoch, den 13. April um 20 Uhr am selben Ort in Bremers Weinkellerei in der Oberen Karspüle einladen. Dann sind Mitglieder der Opernproduktion zu Gast, die zu dem Zeitpunkt mitten in den Proben für „Imeneo“ sind.

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