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Donnerstag, 10 Dezember 2015 15:20

Vorweihnachtliche Souvenirs mit dem OGM

geschrieben von
Lucile Chaubard Lucile Chaubard

Das Orchester Göttinger Musikfreunde und Lucile Chaubard in der St. Pauluskirche

Unter der einfühlsamen Leitung Johannes Moesus' präsentierte sich das Orchester Göttinger Musikfreunde am vergangenen Samstag in absoluter Höchstform – nicht zuletzt ist dies der französischen Violoncello-Virtuosin Lucile Chaubard zu verdanken, die den gebannten Hörern mit ihrer wunderbar sanften Interpretation einen unvergesslichen Abend bereitete.

Austragungsort dieses vorweihnachtlichen Konzerts war abermals die Göttinger Pauluskirche, die der ausverkauften Veranstaltung einen feierlichen Anstrich gab. Wer schließlich lauscht nicht gern unter dem fulminanten Deckenfresko des Wiedenbrücker Malers Eduard Goldkuhle solch himmlischen Klängen?

Auf dem Programm standen diesmal neben Gabriel Faurés berühmter Pavane (op.50) und Camille Saint-Saens Violoncellokonzert Nr.1 (op.33) auch einige Souvenirs, die das Orchester von seiner diesjährigen Reise nach St.Petersburg mitgebracht hatte: Nicolaj Rimskij-Korsakows Ouvertüre über russische Themen (op.28), sowie Peter Tschaukowskys Pezzo capriccioso (op.62) und sein allseits bekannter Eugen Onegin Walzer. Letzteren gab es dank begeisterten Beifalls gleich zwei Mal zu hören.

Lucile Chaubard, die ihr Violoncello-Studium in Toulouse, Paris und Barcelona bestritt, und zudem ein Meisterdiplom aus London innehält, verzauberte ihr Publikum geradezu: Ihr Cellospiel war bei aller hörbaren Präzision von einer so eigentümlichen Zartheit, dass einige Zuhörer mir später im gemeinsamen Gespräch versicherten, sie hätten eine Dreiviertelstunde lang Gänsehautgefühle gehabt.

Doch nicht nur Chaubard bewies ihr Können: Das Orchester beeindruckte vor allem auch mit seinem meisterhaften Vortrag der Fauré'schen Pavane. Insbesondere die präzis ausgeführten Querflötenpassagen erquickten die Musikliebhaber und sorgten für nicht enden wollende Beifallswogen.

Unter die bunte Festgemeine hatten sich neben Musikinteressierten und frommen Gemeindemitgliedern auch zahlreiche Angehörige, Freunde und Liebschaften der Orchestermitglieder gemischt, um bereits in der Pause hochverzückte Glückwünsche auszusprechen. Der Abend war für alle Beteiligten ein wunderbarer Erfolg.

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