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Freitag, 10 April 2015 15:29

Händel-Festspiele Göttingen weltweit präsent

geschrieben von Nina Hornig
Händel "Faramondo" Händel "Faramondo" © Photo: Theodoro da Silva

Festival-Projekte aus 2014 in Australien und Italien zu sehen

Der Auftakt der Internationalen Händel-Festspiele steht kurz bevor. Vorab kann Niedersachsens ältestes Festival bereits gleich zweifach im Ausland punkten. Die Opernproduktion der Festspiele 2014 Faramondo feiert am 10. April beim renommierten australischen Brisbane Baroque Festival Premiere – in der Göttinger Ausstattung, die, seit Januar auf dem Seeweg allen Frühjahrsstürmen widerstehend, heil den Weg auf die südliche Halbkugel gefunden hat. Auch viele der Göttinger Solisten sind wieder dabei, wenn Regisseur Paul Curran seine moderne Inszenierung von Händels musikalisch hoch gelobter Oper „Down Under“ auf die Bühne bringt. Nicht mit von der Partie sind allerdings das FestspielOrchester Göttingen und der Künstlerische Leiter Laurence Cummings – die proben bereits für die nächste Festspieloper Agrippina, die am 15. Mai Premiere im Deutschen Theater Göttingen feiert. Am selben Tag werden bei der EXPO in Mailand Auszüge aus dem hoch gelobten Jugendprojekt FamilienBande: Faramondo präsentiert. Das Kooperationsprojekt der Festspiele, der musa e. V. und der Geschwister-Scholl-Gesamtschule hatte mit einer ungewöhnlichen Symbiose aus Orchester und Rap-Gruppe, Händel und HipHop unter der Künstlerischen Gesamtleitung von Bernd Ruf im Mai 2014 nahezu 1.000 Schülerinnen und Schüler begeistert. Bereits im Vorfeld hatte das Projekt den begehrten Förderpreis Musikvermittlung des Musiklandes Niedersachsen erhalten. In Mailand präsentieren die Mitglieder der Rap-Gruppe der musa ausgewählte Auszüge.

Die Oper Faramondo wurde gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie vom Land Niedersachsen, von der S-Finanzgruppe, der NDR Musikförderung, der FamaKunststiftung und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft.

Das Projekt FamilienBande: Faramondo wurde unterstützt von der Klosterkammer Hannover und der AKB-Stiftung und fand statt in Kooperation mit der Popakademie Baden-Württemberg, der LAG Rock in Niedersachsen e. V., der Geschwister-Scholl-Gesamtschule und der musa e. V. Die Intensivproben wurden gefördert durch den Bundesverband Popularmusik e. V. im Rahmen von POP TO GO gefördert durch „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das Gastspiel bei der EXPO in Mailand wird unterstützt durch das Land Niedersachsen.

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