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Auf stimmungsvoller Klangreise in der musa

Erschienen in der Kategorie Rezensionen
Donnerstag, 20 April 2017 12:28

Improvisiert und klang-experimentiert

„Mit Pauken und Trompeten“ mit Dota in der Göttinger Musa

„Ich melde mich ab, gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht.“, singt Dota. Nach einem Jahr ist sie wieder in Göttingen, mit dabei: Gitarre, Blumenkranz und die Band, heute verstärkt von Trompeten, Saxophon und einer Perkussionistin.

Das Konzert beginnt mit einigen zurückhaltend-verträumten Liedern, dann wird es schneller, experimenteller, lebendiger. Die Bläser spielen zu neuen Songs, das Publikum der gut gefüllten Musa singt bei älteren mit und es wird begeistert herumgehüpft.

„Mit Pauken und Trompeten“, der Konzerttitel, passt hier gut, beschreibt aber längst nicht die Vielfalt an Klängen und Stimmungen der Lieder an diesem Abend. Elektronische Beats wechseln sich ab mit akustischen Einlagen, mal fliegt man durch andere Sphären, dann wird man geerdet und findet sich im Text wieder, den Dota mit klarer Stimme eher spricht als singt. Es werden bizarre alltägliche Situationen und Gedanken beschrieben, Traumwelten bereist und dann auch aktuelle gesellschaftspolitische Themen zur Sprache gebracht. In ihrem Lied „Grenzen“ vom aktuellen Album „Keine Gefahr“ kritisiert Dota die Abschottung Europas vor Flüchtenden und die Verletzung von Menschenrechten. Es geht um Umweltzerstörung, ungerechte Verteilung, Überwachung.

Zwischen Dotas Liedern spielt die Band ein Jazzstück, das mit Tönen von Vibraphon und Klarinette zum Tanzen einlädt. Auf der Bühne wird improvisiert und klang-experimentiert.

Schließlich geht das Konzert mit viel Applaus und Liedern im Ohr zu Ende. Es war ein großartiger Abend - bis bald in Göttingen, Dota!

Es spielten:
Dota Kehr – Gitarre/Gesang
Janis Görlich – Schlagzeug
Jonas Hauer – Keyboard
Jan Rohrbach – Gitarre
Maria Schneider – Percussion/Vibraphon
und der Bläsersatz der Dixie Wankers:
Christan Magnuson – Trompete
Jörg Bücheler – Trompete
Fox – Saxophon/Klarinette

Erschienen in der Kategorie Musa
Donnerstag, 16 Februar 2017 11:16

Niedersachsen fördert die Musa mit 164.000 Euro

Neun soziokulturelle Zentren werden bei Investitionen unterstützt 

Niedersachsen investiert rund 770.800 Euro in den Ausbau und die Modernisierung soziokultureller Zentren, um diese Einrichtungen nachhaltig zu stärken. Darunter sind auch 164.000 Euro Landesförderung für weiteren Ausbau der Musa. Insgesamt werden neun soziokulturelle Zentren mit Landesmitteln unterstützt, die der Landesbeirat Soziokultur zur Förderung empfohlen hat.

„Mit der Förderung der soziokulturellen Zentren wird mehr Menschen in Niedersachsen kulturelle Teilhabe ermöglicht. Sie sind wichtige Begegnungsstätten für Menschen mit unterschiedlichen Biographien und Herkünften und laden dazu ein, Kultur gemeinsam zu erleben und zu entwickeln", sagt die Niedersächsische Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić.

Die Göttinger Landtagsabgeordnete Dr. Gabriele Andretta (SPD) zeigt sich erfreut über die Förderung der Göttinger Musa durch die rot-grüne Landesregierung:

„Ich freue mich, dass das Land das Kulturzentrum Musa mit 164.000 Euro unterstützt. Damit ist der weitere Ausbau der Musa gesichert“, sagte Andretta. „Gerade in der heutigen Zeit gehen die Aufgaben soziokultureller Zentren über die reine Vermittlung von Kunst und Kultur hinaus. So übernimmt die Musa eine wichtige Funktion bei der Integration von Flüchtlingen sowie der Stadtteilarbeit in der Weststadt und hilft, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu knüpfen und auszubauen. Kunst und Kultur sind besonders geeignet, kulturelle und soziale Grenzen zu überwinden und Vorurteile abzubauen."

Erschienen in der Kategorie Musa
Montag, 21 März 2016 08:14

Ulla Meinecke schlendert in die Musa

Konzert in der Göttinger musa

Erschienen in der Kategorie Musa
Donnerstag, 21 Mai 2015 10:53

Händel mit Augenzwinkern

Händel-Festspiele: "Messiah for 4" in der Göttinger musa

Der Messias gehört natürlich zu den Händel-Festspielen dazu. Und was gab es nicht alles schon für legendäre Aufführungen: zum Beispiel als Göttinger Kooperationsprojekt zum 250. Todestag Händels im Jahr 2009 oder der Hallelujah-Flashmob auf dem Marktplatz im Jahr 2012. Damals waren es über 500 Sängerinnen und Sänger. Am Mittwoch bei den Festspielen 2015 waren es in der Musa nur vier. Das „Ensemble Odd Size“ aus Göteborg präsentierte „Messiah for 4“.

Sie begannen wie die „Swingle-Singers“ (wer kennt sie noch?) und sangen die Sinfonia zur Einleitung. Schnell zeigte sich, dass das Ensemble noch mehr drauf hatte: sie spielten und sangen gleichzeitig (großartig sich selbst begleitend Per T Buhre mit der Geige), sie gaben der Musik Händels neuen Swing, deklamierten den Text, während das Cello (Ingrid Andersson) die Melodie vortrug – es ergab sich ein kurzweiliger Abend, der auch eingefleischten Kennern des Werkes großes Vergnügen bereitete. Das lag vor allem auch daran, dass die vier Musikerinnen und Musiker ausgebildete Barockmusiker sind. Sie wissen sehr genau, was sie tun. Und sie können es! Zudem war alles, was erklang, Händel – nur war die Wiedergabe ungewöhnlich.

Und stets war ein Augenzwinkern dabei: „Behold, a virgin shall conceive, and bear a Son, and shall call His name EMMANUEL, God with us.“ Da wurde die Musik unterbrochen. EMMANUEL – wer ist das? „Sollen wir nicht besser JESUS singen?“ Das Publikum durfte abstimmen, die Nummer wurde mit dem neuen Text wiederholt.

Es war vielleicht nicht alles so sauber wie bei einem Barockorchester oder einem Profichor. Das machte aber nichts. Es machte auch nichts, wenn die Geige kurzerhand während einer Arie nachgestimmt wurde. Das ergab interessante Zwischentöne. Und bisweilen waren die Unsauberkeiten auch bewusst gesetzt: Elisabeth Holmertz (Gesang) interpretierte einige Arien durchaus neu.

Das Quartett aus Schweden versprühte ein Spaß, der das Publikum unmittelbar erreichte. Tatsächlich ist es möglich, ein gesamtes Konzert lang zu schmunzeln.

Das Hallelujah durfte natürlich nicht fehlen und bildete nach knapp einer Stunde den Schluss. Nicht enden wollender Applaus im ausverkauften großen Saal der Musa war der Dank des Publikums.

Erschienen in der Kategorie Händel-Festspiele
Mittwoch, 15 Januar 2014 13:07

Fortbildungsangebot "Kulturführerschein"

Informationsveranstaltung am Mittwoch, 22. Januar 2014, 17 Uhr, musa

Als Gemeinschaftsprojekt führen Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur und die musa in Kürze ein neues Fortbildungs- und Engagement­programm ein: den Kulturführerschein. Der Kulturführerschein ist eine zertifizierte Weiterbildung für Menschen, die sich nach der Familien- oder Erwerbsphase im kulturellen Bereich qualifizieren und engagieren wollen. Dazu lädt die musa alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 22. Januar 2014, 17 Uhr, in die musa, Hagenweg 2a, ein In einem 10monatigen Fortbildungsprogramm können sich ältere, kulturinteressierte GöttingerInnen für den Kulturführerschein qualifizieren. Im ersten Teil der Fortbildung finden Work­shops und Exkursionen statt. Sie regen Kreativität und Initiative der Teilnehmenden an und vertiefen die Kenntnisse über die göttinger Kulturszene. Die darauf folgende Praxisphase dient der Entwicklung eigener Ideen und der Erprobung erster Projekte. Die Kurse finden in der musa statt. Sie werden geleitet von Dorit Klüver (LAG Niedersachsen) und Christiane Mielke (musa).

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Freitag, 01 November 2013 11:47

Der Firmenhymenhandel

Musikalische Revue in der Musa am 12. und 13. November

Der Firmenhymenhandel ist das erste von Thomas Ebermann geschriebene Theaterstück. Es zeigt den Besuch eines Firmenhymnenhändlers und seines Chefkomponisten bei einem mittelständischen Unternehmen. Hier modernisiert die Tochter des Besitzers den Betrieb gerade nach allen Regeln des "neuen Geist des Kapitalismus". Das Stück ist eine ironische Abrechnung mit den Zumutungen und Zwängen des modernen Wirtschaftslebens; und darüber hinaus eine musikalische Revue.

Erschienen in der Kategorie Terminankündigungen (Archiv)
Freitag, 18 Oktober 2013 13:05

1. Kindermusikfestival in Göttingen

Donnerstag 14.11.2013 – Sonntag 17.11.2013

Die musa veranstaltet das 1. Kindermusikfestival in Göttingen. Vom 14. bis zum 17. November treten vier Kinderrockmusik-Bands auf. Mit dabei sind RADAU, Grünschnabel, Zaches und Zinnober und Heiner Husche. Außerdem gibt es einen Trommelworkshop für Kinder mit Albi.

Erschienen in der Kategorie Terminankündigungen (Archiv)

OpenAir-Kino

Kultursommer 2017

NDR Soundcheck