Punkte neu 30 transparentWillkommen im Kulturbüro Göttingen - Ihrem Veranstaltungsportal für Göttingen

Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Johanniskirche
Sonntag, 02 April 2017 17:32

Ein Erfolg bei Organisten und Publikum

„Organo pleno“ - Orgelnacht in St. Johannis

Eine Premiere war am Samstagabend in der Göttinger Johanniskirche zu erleben. „Organo pleno“ wählte Kantor Bernd Eberhardt als Überschrift. Das ist ein Fachbegriff aus der Welt des Orgelspielens. Es meint „volles Werk“ und bezieht sich auf einen bestimmten Klangaufbau beim Registrieren der Orgel.

Im übertragenen Sinn konnte diese Überschrift bei dem Treffen von zehn Organisten aus ganz Deutschland, aus Straßburg und Prag Ähnliches meinen: von 18 bis 23 Uhr erklangen vermutlich die meisten Register der großen Ott-Jahnke-Orgel der Johanniskirche, nur eben nicht gleichzeitig.

Adrian Büttemeier, Paul Nickel, Kasimir Sydow, Daniel Knut Pernet, Martin Kohlmann, Jonas Fischer, Tatiana Ivanshina, Maraike Mahnke, Raphael Arnault und Min Woo spielten Werke aus vielen Jahrhunderten, von Hans Leo Hassler bis Michael Radulescu. Sie spielten jeweils ein Programm von circa 20 Minuten Länge.

In der „Orgel-Lounge“, die mit einem Sofa, Sesseln und einem Tisch vor der Chororgel aufgebaut worden war, unterhielt sich Bernd Eberhardt mit den Musikern.
So entstand ein kurzweiliges Gesamtprogramm in der gut besuchten Kirche. Viele Helferinnen und Helfer sorgten für das Wohlbefinden der Besucher, von denen immer einige neu dazu kamen und andere wieder gingen. Die meisten aber lauschten den faszinierenden Klängen der Königin der Instrumente.

Die Musikerinnen und Musiker waren Studierende von verschiedenen Hochschulen. Für sie war es eine gute Gelegenheit, sich an einer großen viermanualigen Orgel zu präsentieren, aber auch andere Kollegen kennenzulernen. Am Rande gab es viele Gespräche untereinander.

Einige von ihnen sind in Göttingen keine Unbekannten: Maraike Mahnke machte in Göttingen ihr Abitur und war früher Schülerin von Bernd Eberhardt. Und Martin Kohlmann (Hannover) leitet derzeit den Petri-Chor Weende. Am Freitag, dem 7. April ist er an der großen Orgel der St. Jacobikirche zu hören: „Vom Dunkel ins Licht“ ist die Überschrift seiner Orgelmusik mit Werken von Bach, Lübeck, Mendelssohn und Martin.

Eine spannende und vielseitige Orgelnacht hat Bernd Eberhardt ins Leben gerufen. Die gute Akzeptanz sowohl bei den Musikern als auch beim Publikum ruft nach einer Wiederholung.

Erschienen in der Kategorie Johanniskirche
Sonntag, 07 August 2016 13:24

Die Klänge berühren die Seele

Göttinger Erstaufführung von Rüttis "Marien-Leben" in der Johanniskiche

Erschienen in der Kategorie Motette in St. Johannis

Ein großartiges Geburtstagsgeschenk machte Bernd Eberhardt sich selber und seinen zahlreichen Gästen und Zuhörern zu seinem 50. Geburtstag. Das Orgelkonzert am Freitagabend in der St. Johanniskirche hatte er mit „Passacaglia“ überschrieben und drei große Orgelwerke ausgewählt.

Eine Passacaglia, der Begriff kommt aus dem Spanischen und bedeutet „pasar una calle“ = „eine Straße entlanggehen“, besteht aus Variationen über einem ostinaten Bassthema. Zu Beginn des Abends stellte Bernd Eberhardt die in den Kompositionen verwendeten Themen kurz vor und erläuterte den jeweiligen Aufbau der Stücke. Das Spiel von Eberhardt ist neben dem immensen technischen Können auch von großer Klarheit und Präzision gekennzeichnet, so dass im Laufe des Konzerts die Zuhörenden die zu Beginn vorgestellten Themen und Kompositionsprinzipien gut wiedererkennen konnten.

Von Dietrich Buxtehude (Passacaglia in d-Moll) über Johann Sebastian Bach bis hin zu Max Reger (Introduction, Passacaglia und Fuge in e-Moll) ging der musikalische Weg, den Eberhardt für diesen Abend gewählt hatte. Begann der Abend mit dem eher leisen und meditativen Werk von Buxtehude, wurde es anschließend hochkomplex. Johann Sebastian Bach zeigt seine Meisterschaft in der Kunst des Kontrapunkts und der Variationstechniken in der Passacaglia und Fuge in c-Moll in Vollendung. Eberhardt interpretierte das Werk so strukturiert und durchsichtig, dass die komplexen und virtuosen Stimmverläufe gut zu verfolgen sind und sich aus dem Gesamtklang immer wieder herausheben.

In diesem Jahr wird der hundertste Todestag von Max Reger begangen, daher lag es nahe, ein Werk dieses Komponisten, der viele großartige Orgelwerke geschrieben hat, mit ins Programm aufzunehmen. Das gewählte Opus 127 wurde für die Einweihung der weltgrößten Pfeifenorgel in Breslau 1908 als Auftragswerk komponiert. Bernd Eberhardt ließ die Ott-Orgel in St. Johannis erklingen, als habe sie ebenfalls 200 Register. Aber auch die leisen Töne und die – von Bach inspirierte – komplexe Fuge des Werks waren präzise herausgearbeitet.

Als Zugabe spiele Eberhardt ein „Sortie“ in Es-Dur von Louis James Alfred Lefébure-Wély und ließ damit Jahrmarktklänge erschallen, so dass die Zuhörer mit einem fröhlichen Schmunzeln auf die Straße traten und sich auf den Heimweg machten.

Erschienen in der Kategorie Johanniskirche

Fotografieausstellung in St. Johannis Göttingen, 19. Mai – 22. Juni 2016

Erschienen in der Kategorie Kunst
Dienstag, 24 März 2015 19:16

Karfreitagszauber

‚Johannes in Johannis’ -  Stadtkantorei und Göttinger Barockorchester mit J.S. Bach

Zum Klären des eigenen Standpunktes ist der Blick von außen oft eine hilfreiche Sache.

Im Anschluss an die Aufführung der Bach’schen Johannespassion durch Stadtkantorei, Göttinger Barockorchester und Solisten unter der Leitung Bernd Eberhardts erging es mir so. Es fiel mir schwer, diese unzweifelhaft gelungene Darbietung in St. Johannis auf einen Nenner zu bringen. Im Gespräch mit einer Nichtkonzerthörerin konnte meine Antwort auf die Frage ‚Hat es sich gelohnt, die Aufführung zu besuchen?’ jedoch nur „Ja!“ lauten.

Kurz nach 18 Uhr hebt der imposante Eingangschor „Herr, unser Herrscher“ an, rechtzeitig zum Tatort-Beginn haben wir - das Publikum füllt beinahe die gesamte Kirche - die Passion des Jesus von Nazareth hinter uns gebracht. Bach vertont die Worte des Evangeliums nach Johannes, ergänzt um Choralstrophen sowie freie Dichtung.

Die Bemerkung zur Konzertdauer soll natürlich kein Spott, sondern Hinweis auf die Lesart des Kantors Eberhardt sein. Die durchweg raschen, doch nicht überhetzten, Tempi passen gut zum „Fließen“ der Evangelistenerzählung - vorgetragen vom großartigen Tenor Clemens C. Löschmann. Choräle und Chorsätzen sowie die Arien unterbrechen dieses Fließen nicht; sie bieten nur kurze Einhalte im dramatischen Verlauf der Geschichte

Und doch hinterlässt der Abend in diesem Punkte bei mir einen Eindruck, den ich nicht besser fassen kann als: Leichte Unruhe, ohne dabei hastig zu sein. Traumhaft gelungene, innige, zutiefst ruhige einzelne Momente fügen sich zu einem großen Bogen, dem nur die allerallerletzte Spannung fehlt.

Die Stadtkantorei steuert gekonnt das Ihre bei. Der Eingangschor so mächtig, wie die Einwürfe in den Massenszenen punktgenau. (Beinahe zumindest: das „Wohin“ in Nummer 24, so schwer es ist, hätte besser sein können…) Der Damen“überschuß“ hat keinerlei Auswirkung auf die Stimmbalance. Textverständlichkeit wie die Lautstärkeverteilung  Orchester/Chor sind stets gut!

Über den Basso Continuo (B.c.) fällt ein zwiespältiges Urteil: Fagott, Orgelpositiv bewähren sich mit Glanz; der Gruppe insgesamt, trotz zweier Celli (bzw. Gambe) und Kontrabass, gelingt es leider nicht, dem Gesamtklang die nötige Schwere zu unterlegen. Akustik oder Instrumente sind nicht schuld, dies ist an Einzelstellen zu hören, wenn nämlich einmal dieses ‚Gewicht’ plötzlich da ist. Ein Lob den Geigen, die viel pausieren müssen, doch, falls gefordert, überzeugen können: Endlich einmal hört man das „Der Held aus Juda siegt mit Macht“ rhythmisch scharf und präzise.

Den Tenor haben wir schon gelobt, zumal er die Arien ebenfalls übernimmt, doch zum Detail: Die Rezitative im Zusammenwirken mit dem aufmerksamen B.c. sind derart lebendig gestaltet, als ob die Geschichte  j e t z t  gerade passiert. Selbst die auf Effekt interpretierten Stellen – z.B. „weinete bitterlich“ - wirken nicht überzeichnet, so gelungen sind sie ins Sonstige gewebt. (Ganz zum Ende hin muss Herr Löschmann seinem stimmlichen Einsatz vielleicht ein wenig Tribut zollen.)

Die Damen – Franziska Kimme (Alt), Olivia Stahn (Sopran) - haben deutlich weniger Gelegenheit zum Glänzen- und taten es auch nicht. „Es ist vollbracht“ als der(?) dramatische Tief- und Ruhepunkt gelingt Franziska Kimme in den Rahmenteilen sehr gut, dem ‚Held aus Juda’ jedoch fehlen Glanz und Größe.

Ebenso so schwankend der große Moment bei Olivia Stahn - der ersten starken Arie folgt gegen Passionsende das verteufelt schwierige „Zerfließe, mein Herze“ und dortselbst findet sich berückend Gelungenes, neben intonatorischen Schwierigkeiten beim Zusammenspiel mit den großartigen Holzbläsern.

Bleiben die Bässe: Konstantin Heintel singt Arien und Pilatusworte derart überzeugend, dass ich es dabei belassen will. Zuletzt zum Dreh- und Angelpunkt dieser alten Geschichte, den Worten Jesu. Sie trägt Jonathan de la Paz Zaens mit warmen, sattem Klang vor; doch ohne die Parodie von Erhabenheit, wie es ab und an gesungen wird. Wir hören ihn hoffentlich bald wieder.

Vielleicht ist es ein sehr großes Lob dieser Aufführung, wenn die Vielzahl gelungener Momente nicht nur zum stummen Bewundern (ver)führt, sondern die Deutung als Ganzes dazu auffordert, sich mit den Details dieser zwei Stunden Musik zu beschäftigen?

Zum Abschluss – vor dem reichlichen Applaus - Glockengeläut und Stille. So ganz entkleidet aller liturgischen Funktion ist das Musik-Kunstwerk also noch nicht. Gott sei Dank.

Erschienen in der Kategorie Göttinger Stadtkantorei
Mittwoch, 18 März 2015 10:45

Beschwingt tänzerische Leichtigkeit

"His Dream is my Song" in St. Johannis

Damit hatten die Mitglieder des Gospelchores "ToGether" aus der Region Rosdorf und die Band des Popularkirchenmusikers Rüdiger Brunkhorst nicht gerechnet: Bereits eine halbe Stunde vor Beginn der Musicalaufführung war in Göttingens größter Stadtkirche kaum noch ein Platz frei. Es war so voll, wie sonst nur zu Weihnachten.

Diakon Michael Borrée ist Autor des Musicals, in dessen Mittelpunkt der Sänger und Schauspieler Harry Belafonte steht. Seine Beziehung zu Martin Luther King und das gemeinsame Engagement in der Bürgerrechtsbewegung gaben dem Musical den Titel: "His Dream is my Song".

Schnell war der Funke übergesprungen. Der unter Gesang einziehende Gospelchor wurde mit rhythmischem Klatschen empfangen. Das Publikum lauschte dem "Banana boat song", der von Wolfgang Bredereck eindrucksvoll vorgetragen wurde. Spätestens bei "Blowin' in the wind" sangen die Ersten mit. Authentisch trug Moritz Hoppe den unsterblichen Bob-Dylan-Hit "The times they are a changing" vor. Getreu der Devise, dass im Gospelchor jeder ein gleichberechtigter Teil der Gemeinschaft ist, aber jeder auch mal ein "Star" sein darf, traten immer wieder einzelne Sängerinnen und Sänger mit beeindruckenden Stimmen nach vorn.

Mit beschwingt tänzerischer Leichtigkeit und präzisen Signalen für Chor und Band leitete Gosia Borée die Aufführung und motivierte die Mitwirkenden zu herausragender Leistung. Die Projektband um Rüdiger Brunkhorst begleitete stilgerecht und routiniert. Einzelne schöne Instrumentalsoli und subtile Akzente verstärkten die Stimmung eines Abends, der in dem All-Star-Klassiker "We are the world" einen emotionalen Höhepunkt erlebte. Beim gemeinsam im Stehen gesungenen "We shall overcome" bewahrheitete sich der Titel des Musicals bei allen Zuhörerinnen und Zuhörern von der ersten bis in die letzte Reihe: "His Dream Is My Song!"

Das GospelMusical wird nochmals am Samstag, dem 21. März 2015 um 19.30 Uhr in der Apostelkirche in Northeim aufgeführt.

Erschienen in der Kategorie Johanniskirche
Montag, 02 Dezember 2013 09:04

Jauchzet, frohlocket

Das Weihnachtsoratorium am 14. und 15. Dezember in der Johanniskirche

Alle sechs Kantaten des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach sind in diesem Jahr in der Johanniskirche zu hören. Am Samtag, den 14. Dezember die Kantaten I bis III mit dem Göttinger Knabenchor und dem Konzertchor des Otto-Hahn-Gymnasiums, am Sonntag, den 15. Dezember die Kantaten I und IV bis VI mit der Göttinger Stadtkantorei. Die Konzerte beginnen jeweils um 18 Uhr.

Erschienen in der Kategorie Terminankündigungen (Archiv)
Mittwoch, 30 Oktober 2013 14:45

Ein Stück Neujahr am Mittag

"Eine kleine Mittagsmusik" in der St. Johanniskirche

Die Zeitumstellung ist gerade erfolgt. In der zweiten Mittagsmusik des Göttinger Symphonie Orchesters wurden die Uhren allerdings deutlich vorgestellt: mit dem Thema "Donauwellen" wurde ein Hauch von Neujahrskonzert in der Johanniskirche präsentiert.

Der Aschenbrödel-Walzer von Johann Strauß verbreitete sofort gute Stimmung in der gut besetzten Kirche. Das lag nicht nur an der Musik, sondern auch an ihrer Wiedergabe: das Orchester mit dem zweiten Konzertmeister Wojtek Bolimowski am ersten Pult war sicht- und hörbar gut aufgelegt und hatte selber viel Spaß beim Musizieren.

"Der verzauberte See" des russischen Komponisten Anatolij Ljadow (1855-1914) ist ein stimmungsvolles Klanggemälde. Müller entlockte der Musik eine Naturnähe, so dass man den See mit seiner Ruhe geradezu vor sich sah: die Wasseroberfläche kräuselte sich, Vogelstimmen erklangen - man vergaß fast, dass es die Instrumentalisten waren, die diese Effekte hervorgezaubert haben. Ein schönes Kleinod in der Musikgeschichte, zuletzt wurde es in Göttingen von der Akademischen Orchestervereinigung im Jahr 2009 aufgeführt.

Im Mittelpunkt und als Namensgeber des Konzertes stand der Walzer "An der schönen blauen Donau". Es ist die Hymne für den Jahreswechsel in Wien schlechthin. Jetzt aber war es Mittags im Herbst in Göttingen. Die knapp zehn Minuten Entführung in die Walzerstadt war aber sehr willkommen und mit dem nötigen "Swing im Bass" perfekt umgesetzt.

Dieser "Swing" ist die Grundlage im Bass, betonte Müller und leitete damit über, um dem langjährigen Solobassisten Laszlo Balogh für seine Dienste zu danken. Der heutige Mittag war sein letzter offizieller Dienst für das Orchester. Orchestervorstand und Violonist Thomas Scholz gratulierte und dankte im Namen des Orchesters.

Zum Abschluss gab es Humperdinck: Der Hexenritt, der Knusperwalzer und (als Zugabe) der Abendsegen aus "Hänsel und Gretel" drehten die Uhr langsam wieder Richtung Herbst. Die romantische Oper wird häufig in der Vorweihnachtszeit aufgeführt. Zum Glück sind noch ein paar Tage Zeit, bis der Weihnachtsmarkt eröffnet. Jetzt ist Herbst, auch wenn der Gang aus der Kirche nach dem Konzert ein eher spätsommerliches Wetter präsentiert.

Im zweiten Konzert der neuen Reihe "Eine kleine Mittagsmusik" wurde etwas mehr Musik als bei der Premiere gegeben. Es ware eine schöne Mittags-Auszeit: eine knappe dreiviertel Stunde Musik entließ die Zuhörer beschwingt in den restlichen Nachmittag.

Die nächste Mittagsmusik ist für den 28. Mai 2014 geplant. Zu dem Zeitpunkt ist die Johanniskirche voraussichtlich wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Den genauen Konzertort erfahren Sie rechtzeitig hier auf der Seite des Kulturbüros.

Erschienen in der Kategorie Göttinger Symphonie Orchester

Samstag, 26. Oktober, 16 Uhr in der St. Johanniskirche

Von Licht und Finsternis, Wasser und Erde, Stürmen, Blitz und Donner, vom Walfisch und dem gelenkigen Tiger handelt das von Freiherr von Swieten bearbeitete Textbuch nach John Miltons „Paradise lost“, das Joseph Haydn seinem berühmtesten Oratorium zugrunde gelegt hat. Spannend von Anfang an, wie in Haydns Musik Sprache und imaginäre Bilder ineinandergreifen. Diesen Stoff einmal anders, nämlich in moderierter und kind-gerechter Form darzustellen, ist geradezu ein Muss.

Mit von der Partie ist Juri Tetzlaff. Als Starmoderator bei KIKA ist er nicht nur beliebt beim jungen Publikum, er setzt sich auch gern mit klassischer Musik auseinander und bringt sie seinen jungen Hörern näher. Außer ihm ist musikalisch dasselbe Ensemble zu erleben wie am 27. Oktober.

Erschienen in der Kategorie Terminankündigungen (Archiv)

Joseph Haydn, „Die Schöpfung“, Oratorium für Soli, Chor und Orchester am Sonntag, 27. Oktober, 19 Uhr in der St. Johanniskirche

„Schon sind drei Tage seit dem glücklichen Abende verflossen, und noch klingt es in meinen Ohren, in meinem Herzen, und noch engt die Fülle der Empfindungen bei der Erinnerung die Brust in mir“, schrieb der Rezensent der Uraufführung von Haydns „Schöpfung“ im „Neuen teutschen Merkur“. Die Bewunderung für dieses Oratorium ist bis heute ungebrochen und gilt insbesondere Haydns Begabung, die Naturphänomene in der Schöpfung in stimmungsvolle Tonmalerei umzusetzen.

Erschienen in der Kategorie Terminankündigungen (Archiv)
Seite 1 von 2

OpenAir-Kino

Kultursommer 2017

Jetzt schon Tickets sichern

NDR Soundcheck