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Das europäische Stipendienprogramm eeemerging hat sich zum Ziel gesetzt, jungen Ensembles erstklassige Arbeitsbedingungen zu bieten, die künstlerische Qualität zu verbessern, sie bei der Entwicklung von Projekten zu unterstützen und so berufliche Perspektiven auf dem europäischen Klassik-Markt zu geben.

Erschienen in der Kategorie Händel-Gesellschaft
Freitag, 17 Juni 2016 17:29

Musikstadt Göttingen

Das Göttinger Symphonie Orchester, die Internationalen Händel-Festspiele und das Deutsche Theater Göttingen kooperieren miteinander und geben ab der Spielzeit 2016/17 ein gemeinsames Abo »Musikstadt Göttingen« heraus. Mit diesem Abo setzen die großen Göttinger Kulturinstitutionen ein Zeichen ihrer  Verbundenheit.

Erschienen in der Kategorie Musik
Freitag, 19 Februar 2016 14:15

Spannende Dialoge von Spezialisten

Das Ensemble "Prisma" zu Gast beim Nachwuchswettbewerb der Händel-Gesellschaft

Erschienen in der Kategorie Göttinger Reihe Historischer Musik

Das Ensemble „Scaramuccia“ in der „Göttinger Reihe Historischer Musik“

Wenn in einem Konzert der „Göttinger Reihe Historischer Musik“ das Pflichtstück aus dem 20. Jahrhundert als Zugabe erklingt und das Publikum davon restlos begeistert ist, muss etwas Besonderes passiert sein. Das Besondere war in diesem Fall das Ensemble „Scaramuccia“. Sie hatten für dieses Pflichtstück „Purple Haze“ von Jimi Hendrix ausgewählt – und natürlich für zwei Violinen, Cello und Cembalo arrangiert. So erklang dieser Sound der 60er Jahre plötzlich ganz anders. Javier Lupiáñez hat in seinem Arrangement sogar einen Bogen zu Händel geschlagen, denn in dieser Rockmusik tauchten Phrasen der Sarabande auf, die zu Beginn des Konzertes erklang.

Und eben bei diesem Beginn, bei der Sarabande aus der d-Moll-Suite von Georg Friedrich Händel, machten die vier jungen Musikerinnen und Musiker sofort klar, dass sie durchaus gewillt sind, diesen Nachwuchswettbewerb zu gewinnen. Sie präsentierten sich perfekt vorbereitet, musizierten auf höchstem Niveau – und gewannen auch durch ihre Spielfreude das Publikum im Sturm.

Das setzte sich in „La Follia“ von Antonio Vivaldi fort. Sehr differenziert in der Dynamik und im Klang spielten sich die Vier die Bälle zu und fingen diese wieder auf. Bisweilen hatte man den Eindruck, diese Musik noch nie so gehört zu haben. Die Interpretation ist so überzeugend und stimmig, dass man sich wundert, diese erst heute zu hören. Etwas Besseres kann einem Publikum in einem Konzert nicht passieren: Bekanntes erklingt völlig neu. Die Begeisterung darüber zeigten die Konzertbesucher in der gut gefüllten Universitätsaula schon gleich zu Beginn.

Nach einer Sinfonie von Händel sowie einer Triosonate von Telemann verließen Javier Lupiáñez, Giorgos Samolilis (beide Violine), Inés Salinas (Violoncello) und Patrícia Vintém (Cembalo) das bekannte Repertoire. Nun erklang Musik von James Oswald (1711-1769) – mit schönem Dudelsackklang. Franceso Maria Veracini (1690-1768) komponierte die „Sonate Accademiche“ und Franceso Xaverio Geminiani (1687-1762) das Stück „Last time I come over the Moor“. Es stammt aus der Sammlung “A Treatise of Good Taste in the Art of Musick” – und in der Tat bewies das Ensemble einen „guten Geschmack“: die eingängige Melodie wanderte von Instrument zu Instrument. Geminiani stammt aus Lucca, es hatte ihn aber schon früh nach London verschlagen, wo er Händel persönlich kennenlernte.

Im Programm blieb es britisch: „Der arme Irische Junge“ von Händel wurde von Javier Lupiáñez ebenfalls arrangiert. Und dass Jimi Hendrix in London im Haus direkt neben dem Wohnhaus Händels gelebt hat, hat ihn und auch Scaramuccia so inspiriert, dass die Musik des Rock-Gitarristen sich ganz natürlich mit der Barock-Musik Händels verknüpfte.

Im letzten Wettbewerbskonzert der Reihe kommt am 18. Februar das deutsch-israelisch-ungarische Ensemble „Prisma“. Man darf sich auch auf dieses Ensemble freuen (Beginn 20 Uhr in der Aula) – aber die Latte hat Scaramuccia ziemlich hoch gehängt.

Erschienen in der Kategorie Göttinger Reihe Historischer Musik

Ensemble überzeugt Jury und Publikum

„Die letzten werden die ersten sein“ – das schien in den letzten Jahren das inoffizielle Motto der Göttinger Reihe Historischer Musik zu sein. Doch in diesem Jahr war bei der Göttinger Reihe alles anders: Sieger der Göttinger Reihe Historischer Musik 2013/2014 ist das Ensemble Radio Antiqua, das mit seinem Konzert am 5. Dezember 2013 sowohl Jury als auch Publikum überzeugen konnte.

Erschienen in der Kategorie Rezensionen
Freitag, 07 Februar 2014 13:01

Ein Konzert wie ein englischer Rasen

Göttinger Reihe Historischer Musik - 4. Konzert

Mit dem „Ballo Baroque Ensemble“ endete die diesjährige Saison der „Göttinger Reihe Historischer Musik“. Nun wird das Sieger-Ensemble ermittelt, das am Montag, den 9. Juni auf der Burg Hardeg zum Preisträgerkonzert eingeladen wird.

Im „Ballo Baroque Ensemble“ sind sechs junge Musikerinnen und Musiker vereint, die in dieser Konstellation erst seit einem halben Jahr zusammen spielen. Teilweise befinden sie sich noch im Studium an am Royal College of Music in London, wo sie sich auch zusammengefunden haben. Alle sechs sind hoch begabt und haben sich engagieren sich für die italienische Musik des 18.  Jahrhunderts. Das war auch dem Programm des Abends in der gut besetzten Aula anzumerken: Von den 15 Werken, die am Abend aufgeführt wurden, stammen drei von Händel und eines von Johann Christian Bach, der Rest von den italienischen Komponisten Agosino Steffani, Alessandro Scarlatti, Giovanni Battista Bononcini, Attilio Ariosti, Arcangelo Corelli und dem zeitgenössischen Komponisten Luciano Berio. Vielleicht hätten ein paar weniger Stücke es auch getan – so wurde es ein langer Abend. Ohnehin schon länger als üblich in der Konzertreihe, aber auch länger, als auf dem Programmzettel angekündigt.

Schon zu Beginn des Konzertes zeigte sich die Qualität der Musiker und des Ensembles: es waren sehr begabte Musiker zu hören, die einen perfekten Ensembleklang ablieferten. Und doch fehlte etwas – der Esprit, die Frische, die Abwechslung in der Interpretation.

Erst kurz vor der kurzen Pause kam etwas davon zum Vorschein: die Arie „Agitato da fiere tempeste“ aus „Riccardo Primo, Re d’Inghilterra“ von Händel erklang mit Verve und Elan. Das lies aufhorchen. Und in der zweiten Hälfte kam tatsächlich mehr Leben in die Musik. Wesentlich beteiligt daran war das von der Händel-Gesellschaft eingeforderte zeitgenössische Stück: der Italienische Komponist Luciano Berio (1925 – 2003) arrangierte drei alte Lieder aus dem 16. Jahrhundert. Hier gab das Publikum Engagement zurück und applaudierte kräftig.

Am Ende wurde es noch einmal kurz furios: „Fammi combattere“ aus Händels Orlando ist eine Bravourarie, die schnell Begeisterung auslöst. Der Countertenor Randall Scotting konnte aber auch hier seiner eigentlich angenehm timbrierte Stimme keine wirkliche Begeisterung entlocken.

Das ist schade, denn sowohl er, vor allem aber auch die Begleiter Magdalena Loth-Hill und Elin White (Violine), Louisa Tatlow (Viola), George Ross (Violoncello) und Aidan Phillips (Cembalo) sind alle sehr begabte Musiker. „Aus der Seele muß man spielen und nicht wie ein abgerichteter Vogel" so zitierte Wolfgang Sandberger, Vorsitzender der Göttinger Händel-Gesellschaft, Carl Philipp Emanuel Bach zu Beginn in seiner Begrüßung. Etwas mehr Seele hätte dem Abend gut getan. So war es zwar eine perfekte Wiedergabe, aber (so ein Zuhörer) „wie englischer Rasen: sehr edel, aber alles gleich“.

Erschienen in der Kategorie Göttinger Reihe Historischer Musik
Montag, 03 Februar 2014 13:17

Göttinger Reihe 2013/2014 geht zu Ende

Ballo Baroque Ensemble will im letzten Konzert überzeugen

Fantastische junge Ensembles der Alten Musik, besondere musikalische Programme und einen spannenden Wettbewerb – das bietet alljährlich die Göttinger Reihe Historischer Musik. Am 6. Februar geht die Konzertreihe mit dem Ballo Baroque Ensemble in der Aula der Universität in die letzte Runde. Anders als in den Vorjahren wird der Gewinner nicht im Anschluss an das Konzert bekannt gegeben, sondern am 12. Februar, wenn neben der Jury- auch erstmals die Publikumswertung ausgezählt ist.

Erschienen in der Kategorie Terminankündigungen (Archiv)

Radio Antiqua in der "Göttinger Reihe"

Die Geschichte der historischen Aufführungspraxis muss um ein Kapitel ergänzt werden: der Einfluss Südamerikas tut der europäischen Musik ausgesprochen gut. Das bewies das Ensemble „Radio Antiqua“ im zweiten Konzert der „Historischen Reihe“ der Göttinger Händel-Gesellschaft im Filmsaal der Alten Mensa.

Erschienen in der Kategorie Händel-Gesellschaft
Freitag, 08 November 2013 00:46

Visionäres Klangerlebnis

Auftakt der "Göttinger Reihe Historischer Musik" mit dem Ensemble "Les Visionnaire"

Was für ein Klangerlebnis! Bislang war es bei den Konzerten der "Göttinger Reihe" immer so: immer dann, wenn man aufhorchte ob der dargebotenen Qualität, kamen die Musiker aus Basel, quasi aus der Kaderschmieder für Alte Musik, der Schola Cantorum Basiliensis. Diesmal eröffnete das Ensemble "Les Visionnaire" die neue Saison der "Göttinger Reihe Historischer Musik".

 

Erschienen in der Kategorie Händel-Gesellschaft

„Les Visionnaires“ stellen sich Jury und Publikum

Fantastische junge Ensembles der Alten Musik, besondere musikalische Programme und einen spannenden Wettbewerb – das bietet alljährlich die Göttinger Reihe Historischer Musik. „Les Visionnaires“ nennen sich die fünf jungen Musiker von der Folkwang Universität der Künste Essen, die das erste Konzert der Reihe am 7. November um 20.00 Uhr im Kinosaal der Alten Mensa am Wilhelmsplatz bestreiten. Auf historischen Instrumenten spielen sie Werke von Johann Christian Bach, Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel und John Cage. Dabei muss das Ensemble beweisen, dass sein Blick wahrlich visionär über die Zeit hinausreicht und es Alte Musik lebendig machen kann.

Erschienen in der Kategorie Terminankündigungen (Archiv)
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