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Dienstag, 17 Januar 2017 10:28

Elch ohne Suppe

Ein Elch für den Glück, ein Glück für den Elch

Dies war das Motto der Jubiläumsverleihung des Göttinger Elch-Preises 2016. Zum 20. Mal wurde der einzige Satire-Preis Deutschlands verliehen und wartete mit einem Novum auf. Zu dem Geldpreis in Höhe von 3.333.33 €, einer Ausstellung im Alten Rathaus Göttingen (15.1. – 26.3.) und einer gravierten, massivsilbernen Brosche wurde dem diesjährigen Preisträger Gerhard Glück aus Kassel ein Potpourrie aus diversen Elchaccessoires überreicht. Damit brach man die jahrelange Tradition dem Preisträger 99 Dosen „Original Göttinger ELCH-Rahm-Süppchen“ zu überreichen, da man sich dem vegan-frutarischem Zeitalter anpassen wolle.

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Der Satirepreis „Göttinger Elch“ geht 2017 an den Zeichner, Maler, Fotografen und Objektemacher Gerhard Glück. Die Auszeichnung wird jährlich für ein satirisches Lebenswerk vergeben und ist mit 3.333 Euro und einer silbernen Elchbrosche dotiert. Die feierliche Verleihung, an der auch frühere Preisträger/innen teilnehmen werden, findet am Sonntag, 15. Januar 2017, ab 11.00 Uhr im Deutschen Theater Göttingen statt. Die Laudatio hält der Schweizer Publizist und Verleger Peter Baumann. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler steuert ebenso wie der Elch-Preisträger von 2007, Ernst Kahl, ein Grußwort bei. Der Frankfurter Satiriker, Autor und Mitbegründer des Titanic-Magazins Pit Knorr gratuliert dem neuen „Elch“ mit einer „Hessischen Lesung“.

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Dienstag, 22 März 2016 08:38

Max Goldt, der Elch ohne Elchsuppe

Der Göttinger Elch-Preis 2016 wurde an Max Goldt verliehen

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Donnerstag, 28 Januar 2016 00:00

Göttinger Elch 2016 geht an Max Goldt

Preisverleihung am 20. März im Deutschen Theater

Der Satirepreis „Göttinger Elch“ geht 2016 an den Schriftsteller, Musiker und gebürtigen Göttinger Max Goldt. Die Auszeichnung wird jährlich für ein satirisches Lebenswerk vergeben und ist mit 3.333 Euro und einer silbernen Elchbrosche dotiert. Die feierliche Verleihung, an der auch frühere Preisträger teilnehmen werden, findet am Sonntag, 20. März 2016, um 11.00 Uhr im Deutschen Theater Göttingen statt. Die Laudatio hält der Göttinger Literaturwissenschaftler und Präsident der „Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung“  Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Detering. Vorjahres-Preisträger Rudi Hurzlmeier und Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler steuern  Grußworte  bei. Und Max Goldt sagte zu, einige ältere und neue Texte zu Gehör zu bringen.

Karten für die Preisverleihung zum Preis von 11, 14, 17, 20 Euro - bei entsprechendem Nachweis um drei Euro ermäßigt - werden aufgrund der vermutlich großen Nachfrage auch in diesem Jahr verlost. Dazu muss der Kartenwunsch für maximal zwei Karten pro Person unter Angabe der gewünschten Preiskategorie, des Namens und der Kontaktdaten ab 8. bis zum 19. Februar 2016 per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder  telefonisch unter Tel. 0551 / 400-2486 mitgeteilt werden. Die Kartenvergabe erfolgt nach der Verlosung vom 1. bis 14. März 2016 an der Kasse des Deutschen Theaters Göttingen.

„Goldts literarisches Werk“, so die Jury in ihrer Begründung zur Verleihung des „Göttinger Elch“ 2016, „scheint von einem Beobachter aus einer Parallelwelt geschaffen zu sein, einer Welt, die aufgeklärter, klüger und zukunftsträchtiger ist als die unsere. Dennoch hat der Beobachter, bei dem es sich natürlich um Goldt selbst handelt, es nicht nötig, sich über unsere Welt lustig zu machen – denn komisch ist sie schon. Es bedarf nur des genauen Blicks und eines gerüttelt Maßes an Zuneigung, um sie in all ihrer Merkwürdigkeit und mit ihren vielfältigen Mysterien zu durchschauen. Und das tut heute und in deutscher Sprache wohl keiner so eindringlich und punktgenau wie Max Goldt.“

Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen-Weende, zog nach dem Abitur 1977 nach Berlin. 1981 gründete er mit Gerd Pasemann das der Neuen Deutschen Welle zugeordnete Duo "Foyer des Arts", mit dem zahlreiche Schallplattenveröffentlichungen erfolgten. Seine Kolumnen für die Berliner Zeitschrift "Ich und mein Staubsauger" führten zur langjährigen Mitarbeit beim Satiremagazin "Titanic". 1984 erschien sein erstes Buch "Mein äußerst schwer erziehbarer schwuler Schwager aus der Schweiz", dem zahlreiche weitere folgten. Mit dem Zeichner Stephan Katz arbeitet Goldt als Texter zusammen; ihre gemeinsamen Arbeiten wurden in der „Titanic“,  in "Intro" und dem "Zeitmagazin" sowie in Buchform veröffentlicht. Goldt, der bis heute als freier Schriftsteller in Berlin lebt, erhielt u.a. den "Kasseler Literaturpreis für Grotesken Humor" (1997), den "Hugo-Ball-Preis" der Stadt Pirmasens und 2008 auf Empfehlung von Daniel Kehlmann den "Kleist-Preis".

Max Goldt ist der 19. Elch-Preisträger. Seine Vorgänger waren der Cartoonist Chlodwig Poth (1997), der Zeichner und Schriftsteller Robert Gernhardt (1999), der Kabarettist Gerhard Polt (2000), der Kolumnist und Übersetzer Harry Rowohlt (2001), die Karikaturistin Marie Marcks (2002), der Zeichner und Dichter F. W. Bernstein (2003), der Schweizer Kabarettist Emil Steinberger (2004), der Komiker Otto Waalkes (2005), der Zeichner Hans Traxler (2006), der Zeichner und Musiker Ernst Kahl (2007), die bayerischen Volksmusiker und Kabarettisten der Biermösl Blosn (2008), der Musiker, Schriftsteller und Filmemacher Helge Schneider (2009), der Komödiant und Musiker Olli Dittrich (2010), der österreichische Kabarettist Josef Hader (2011), die Karikaturistin und Autorin Franziska Becker (2012), der Maler Michael Sowa (2013), der Kabarettist Georg Schramm (2014) und der Maler und Zeichner Rudi Hurzlmeier (2015).

Der „Göttinger Elche“ will den guten Ruf der komischen Künste festigen und das Ansehen der in Wort und Bild tätigen Satiriker im deutschen Sprachraum mehren. Der Preis hat seine Heimat nicht zufällig in Göttingen: Die Stadt hat Tradition in Sachen Satire, die im 18. Jahrhundert mit dem genialen Aphoristiker Georg Christoph Lichtenberg begann und bis in die jüngste Vergangenheit von den Wahl-Göttingern Robert Gernhardt und F.W. Bernstein fortgeführt wurde. Einem sprichwörtlich gewordenen Zweizeiler Bernsteins ist der Name des Satirepreises entlehnt: „Die schärfsten Kritiker der Elche / waren früher selber welche.“

Die Elch-Jury 2016: Antje Kunstmann, Verlegerin, München; Hilmar Beck, Fachbereich Kultur der Stadt Göttingen; WP Fahrenberg, Ausstellungsbüro Göttingen; Achim Frenz, Museum für Komische Kunst, Frankfurt am Main; Dr. Peter Köhler, Journalist, Göttingen; Martin Sonntag, Caricatura Kassel; Hans Zippert, Publizist, Oberursel; Rudi Hurzlmeier, Elch-Preisträger des Jahres 2015, München.

Mehr zum Göttinger Elch-Preis unter www.goettinger-elch.de

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Mittwoch, 04 Februar 2015 14:08

Göttinger Elch 2015 an Rudi Hurzlmeier

Der Satirepreis GÖTTINGER ELCH geht 2015 an den Maler, Zeichner und Autor Rudi Hurzlmeier.

Die Auszeichnung wird jährlich für ein satirisches Lebenswerk vergeben und ist mit 3.333 Euro, einer silbernen Elchbrosche und 99 Dosen „Original Göttinger Elch-Rahmsüppchen“ dotiert. Die feierliche Verleihung, an der auch frühere Preisträger teilnehmen werden, findet am Sonntag, den 10. Mai 2015 um 11.00 Uhr im Deutschen Theater Göttingen statt. Die Laudatio hält der Dichter und Schriftsteller Thomas Gsella; Vorjahres-Preisträger Georg Schramm steuert ein besonderes Grußwort bei. Auf der Bühne werden auch Hurzlmeiers Zeichnerkollegen Hauck und Bauer sowie Marcus Weimer (Rattelschneck) gratulieren.

Karten für die Preisverleihung (zum Preis von 11, 14, 17, 20 € mit ggf. nachzuweisender Sozialermäßigung von 3 €) werden aufgrund der großen Nachfrage in diesem Jahr erstmals verlost. Dazu ist der Kartenwunsch (pro Person max. 2 Karten, gewünschte Preiskategorie) unter Angabe des Namens und der Kontaktdaten ab dem 16. März bis zum 2. April 2015 per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter Tel. 0551 / 400-2486 mitzuteilen. Die Kartenvergabe erfolgt nach der Verlosung ab dem 20. April  2015 an der Kasse des Deutschen Theaters Göttingen.

Die retrospektive Ausstellung RUDI HURZLMEIER – Meisterwerke der Goldigen Periode ist im Alten Rathaus der Stadt Göttingen vom 10. Mai bis zum 28. Juni 2015 zu sehen. (Öffnungszeiten Di - So 11 - 17 Uhr, Eintritt: 4.- / 2.- €, frei für Kulturticket-Inhaber)

„Hurzlmeiers äußerst vielfältiges Werk changiert zwischen Extremen;“, so die Jury in ihrer Begründung zur Verleihung des GÖTTINGER ELCH 2015; „wenn er einen bösen Witz macht, ist tiefempfundene Philosophie nicht weit, und umgekehrt. Nur zu gern suhlt er sich in den Bereichen der ‘caricature brut‘ – und lässt uns im nächsten Moment über seine exquisite handwerkliche Könnerschaft, das delikate Kolorit, die überbordende Fülle feinster Nuancen in seinen großformatigen Gemälden staunen. Seine Fabulierkunst sprengt zuverlässig alle Grenzen; seine völlig einmalige Art eines surrealistischen Barock hat ihn zu einem der bedeutendsten Vertreter der Komischen Kunst werden lassen…. Ein echter ELCH!“

Rudi Hurzlmeier wurde 1952 im Klostersanatorium der Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie zu Mallersdorf geboren, was ihn nach eigener Aussage sehr geprägt hat. Nach unsteten Wanderjahren studierte er autodidaktisch komische Zeichnerei,  Malerei und Bildhauerei. Es entstanden zahlreiche Cartoons, Karikaturen und Comicstrips, u.a. für Eulenspiegel, Bunte, KOWALSKI, PARDON, Nebelspalter, Penthouse, P.M. Magazin, Gong, HÖRZU, FAZ und TVAnstalten; seit 1985 ist er ständiger Mitarbeiter des Satire-Magazins TITANIC. Als Illustrator arbeitete Hurzlmeier mit Wiglaf Droste, Thomas Gsella, Harry Rowohlt, Peter Hacks, Truman Capote und vielen anderen zusammen. Seit Beginn der neunziger Jahre trat er zunehmend als von der Kunstkritik hochgelobter Maler (auch unter den Pseudonymen „Ru di Hu“ und „HU“) in Erscheinung. Seine Werke wurden international in weit über 100 Einzel-Ausstellungen gezeigt; rund 40 Bücher erschienen über und mit ihm. In jüngerer Zeit ist er auch als Dozent  und Kunstvermittler tätig; so gehört er zu den treibenden Kräften für die Schaffung einer „Komischen Pinakothek“ in München. Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er 2010 den „Deutschen Karikaturpreis“. Hurzlmeier lebt mit Gabriella Hurzlmeier von Watenphul in München; ihre beiden Söhne Julian und Leonhard haben ebenfalls künstlerische Laufbahnen eingeschlagen und stellen gelegentlich zusammen mit ihrem Vater aus.

Rudi Hurzlmeier ist der 18. ELCH-Preisträger. Seine Vorgänger waren der Cartoonist Chlodwig Poth (1997), der Zeichner und Schriftsteller Robert Gernhardt (1999), der Kabarettist Gerhard Polt (2000), der Kolumnist und Übersetzer Harry Rowohlt (2001),  die Karikaturistin Marie Marcks (2002), der Zeichner und Dichter F. W. Bernstein (2003), der Schweizer Kabarettist Emil Steinberger (2004), der Komiker Otto Waalkes (2005), der Zeichner Hans Traxler (2006), der Zeichner und Musiker Ernst Kahl (2007), die bayerischen Volksmusiker und Kabarettisten der Biermösl Blosn (2008), der Musiker, Schriftsteller und Filmemacher Helge Schneider (2009), der Komödiant und Musiker Olli Dittrich (2010), der österreichische Kabarettist Josef Hader (2011), die
Karikaturistin und Autorin Franziska Becker (2012), der Maler Michael Sowa (2013) und der Kabarettist Georg Schramm (2014).

Der GÖTTINGER ELCH will den guten Ruf der komischen Künste festigen und das Ansehen der in Wort und Bild tätigen Satiriker im deutschen Sprachraum mehren. Der Preis hat seine Heimat nicht zufällig in Göttingen: Die Stadt hat Tradition in Sachen  Satire, die im 18. Jahrhundert mit dem genialen Aphoristiker Georg Christoph Lichtenberg beginnt und bis in die jüngste Vergangenheit von den Wahl-Göttingern Robert Gernhardt und F.W. Bernstein fortgeführt wurde. Einem sprichwörtlich gewordenen Zweizeiler Bernsteins ist der Name des Satirepreises entlehnt: „Die schärfsten Kritiker der Elche / waren früher selber welche.“

Die ELCH-Jury 2015: Antje Kunstmann, Verlegerin, München; Hilmar Beck, Fachbereich Kultur der Stadt Göttingen; WP Fahrenberg, Ausstellungsbüro Göttingen; Achim Frenz, Museum für Komische Kunst, Frankfurt am Main; Dr. Peter Köhler, Journalist, Göttingen; Martin Sonntag, Caricatura Kassel; Hans Zippert, Publizist, Oberursel; Georg Schramm, ELCH-Preisträger des Jahres 2014.

Mehr über den ELCH und seine Preisträger/innen unter www.goettinger-elch.de.

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Standing Ovations im Deutschen Theater

Für die Sprecher der Grußworte bei der Elchpreisverleihung ist es immer gut, wenn der Preisträger ein Maler oder Zeichner ist. Gefährlich wird es, wenn es sich um einen Kabarettisten handelt, zumal um einen vom Format eines Georg Schramm. Da der Preisträger sich den Laudator frei wählen kann, wurde es für Wolfgang Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Göttingen, und André Schüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Göttingen, so richtig unangenehm. Jochen Malmsheimer schonte niemanden, auch nicht das Publikum: „Sie müssen nicht immer applaudieren, wenn Sie etwas verstanden haben!“ Und auch der Ausgezeichnete Neu-Elch Georg Schramm sparte nicht mit Spott: „Herr Schüller, wir haben gar nichts gemeinsam. Dass die Sparkasse am Gemeinwohl interessiert ist, ist Ihre Pflicht. Das steht in der Satzung. Und das Preisgeld kommt gar nicht von Ihnen – Sie haben es anderen weggenommen.“ Und zu Wolfgang Meyer, Obergefreiter der Reserve: „Wer es in der Bundeswehr nur bis zum Obergefreiten gebracht hat, hat nur bewiesen, dass er zu dem Laden keine Lust hat.“

Der Saal tobte – ganz offenbar haben Preisträger und Laudator den richtigen Ton getroffen. Dabei schlägt Schramm „nicht nur immer feste druff“, wie Meyer im Grußwort anmerkte, sondern wählt seine Pfeile „filigran“ aus. „Ich drehe jede Formulierung immer mehrfach um, bevor ich sie auf das Publikum loslasse.“

Die Gesichter der derart Beleidigten waren leider im ausverkauften Deutschen Theater (Meyer: „Wo denn sonst?“) nicht zu sehen. Am Ende schienen sie aber genauso begeistert wie das Publikum, dass dem Geehrten Standing Ovations bescherte. Georg Schramm hatte recht: „Das war die lustigste Preisverleihung, die ich bisher erlebt habe. Und es waren viele!“

Eine ganz besondere Sternstunde war das Grußwort des ELCH-Preisträgers 2013 Michael Sowa. Er, der kein Mann großer Worte ist und für sein malerisches Werk ausgezeichnet worden ist, betritt die Bühne in einer alten DDR-Uniformjacke, dessen Dienstgrad er offenbar gar nicht kennt (oder kennen will). Eine Hand ist als Prothese getarnt. Und dann legt er los… „Was das alles mit Georg Schramm zu tun hat? Nichts, richtig!“ Sowa bewies sein Talent auf der Bühne – und das war einfach großartig. Keine „launige Rede“ wie von der Sparkasse oder der Stadt, sondern viel mehr als ein Laiendarsteller. Wie auch in seinen Bildern zeichnete Sowa seine Bühnenfigur mit viel Witz und Charme. Höhepunkt: mit der Ukulele singend (im Playback: „Tip Toe Through The Tulip“).

Moderator Lars Wätzold: „Wenn das die Qualität von Laiendarstellern ist, dann brauchen wir mehr davon.“ Wie recht er damit hat.
Was für ein Vormittag! Das war nicht nur einer der vielen Höhepunkte dieses Wochenendes. Sondern auch einer der Höhepunkte in der an Höhepunkten wahrlich nicht armen ELCH-Geschichte. Die kürzeste Amtszeit eine Elches (Sowa war es gerade mal ein halbes Jahr) ist vorüber – mit Georg Schramm haben wir einen neuen Elch, der aufs Treffendste zu seinen 16 Vorgängerinnen und Vorgängern passt.

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Montag, 24 März 2014 08:19

Mehrfachnutzen für Göttingen

Ausstellung "Sowas Welten" im Alten Rathaus eröffnet

Wenn Michael Sowa in seinem Kalender Zeit für Göttingen hat, passieren eine ganze Reihe von Dingen: er hat Zeit, seiner Elchpreisträger-Pflicht zu genügen. Denn die Preisträger sollen nach ihrer Preisverleihung eine Veranstaltung in Göttingen präsentieren. Bei Sowa ist dies natürlich eine Ausstellung. Zum zweiten hat er Zeit, an der Elchpreisverleihung am nächsten Tag teilzunehmen. Denn auch hier hat er eine Verpflichtung: der Vorjahrespreisträger soll ein Grußwort sprechen. Und zum dritten sorgt der Kalender von Michael Sowa dafür, dass noch nicht einmal ein halbes Jahr nach der letzten Preisverleihung schon der nächste Elch verliehen wird. Sicher ist Sowa der kürzeste amtierende Elchpreisträger in der ruhmreichen Elchgeschichte. Immerhin war ein Jahreswechsel in diesem halben Jahr, so dass in einem halben Jahr nicht erneut mit einem Preis zu rechnen ist.

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Freitag, 31 Januar 2014 13:34

GÖTTINGER ELCH 2014 an Georg Schramm

Verleihung am 23. März 2014 im Deutschen Theater

Der Satirepreis GÖTTINGER ELCH geht 2014 an den Kabarettisten und Schauspieler Georg Schramm. Die Auszeichnung wird jährlich für ein satirisches Lebenswerk vergeben und ist mit 3.333 Euro, einer silbernen Elchbrosche und 99 Dosen „Original Göttinger Elch-Rahmsüppchen“ dotiert. Die feierliche Verleihung, an der auch frühere Preisträger teilnehmen werden, findet am Sonntag, den 23. März 2014 um 11.00 Uhr im Deutschen Theater Göttingen statt.

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Feierstunde im Deutschen Theater

Die Elchpreis-Verleihung ist inzwischen längt zu einem der wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse in Göttingen geworden. Und das, obwohl in der Regel fast zwei Stunden Reden zu ertragen sind. Diese sind allerdings der Hauptgrund des Kommens. Denn Reden zu der Verleihung eines Satirepreises - da werden selbst Ansprachen der Sparkasse zu kurzweiligen Momenten.

Der Maler, Illustrator und Schriftsteller Michael Sowa hat nun den Göttinger Elch erhalten. Mit der Elchbrosche am Revers gehört er nun zu den "Alt-Elchen", von denen viele den Weg ins Deutsche Theater gefunden haben. Auf der Rückreise hat Sowa, der mit seiner Familie angereist war, einen Geldsack mit 3.333,33 Euro sowie 99 Suppen Elch-Rahmsuppe im Gepäck. Und er wird wohl die vielen schönen Worte, die um ihn und führ ihn gefunden worden sind, im Ohr haben.

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Der Maler, Zeichner, Illustrator und Schriftsteller Michael Sowa erhält in diesem Jahr den Satirepreis "Göttinger Elch".

Portrait Michael Sowa c Harf Zimmermann Kunstmann Verlag 2013Die Auszeichnung ist mit 3.333 Euro, einer silbernen Elchbrosche und 99 Dosen „Original Göttinger Elch-Rahmsüppchen" dotiert. und wird jährlich für ein satirisches Lebenswerk vergeben.An der Verleihung am 19. Oktober im Deutschen Theater (Beginn um 20 Uhr) werden auch frühere Preisträger teilnehmen. Die Laudatio hält die
Schriftstellerin Eva Demski (Frankfurt), die Vorjahres-Preisträgerin Franziska Becker wird ein spezielles Grußwort beitragen, Axel Hacke wird seinem Freund und Wegbegleiter gratulieren; im zweiten Teil des Abends werden der Kabarettist Gerhard Polt und der Musiker Ardhi Engl sich in besonderer Weise vor Michael Sowa verbeugen.

Der Vorverkauf beginnt am 2. September 2013 ausschließlich an der Kasse des Deutschen Theaters, Tel. 0551 / 49 69 11 (Öffnungszeiten: Mo-Fr 10.00-19.00 Uhr, Sa 11.00-14.00 Uhr).

Eine umfangreiche Ausstellung mit Werken von Michael Sowa wird am 23. März 2014 im Alten Rathaus Göttingen eröffnet werden. Die Schau ist bis zum 25. Mai 2014 zu
sehen.

„Michael Sowa ist ein Magier der Bilder wie auch der Wirklichkeiten" – so begründet die ELCH-Jury ihre Entscheidung des Jahres 2013, „ein Geist-Former und ein  Welt-Ersinner, einer, der der Technik nicht bedarf, weil er wie selbstverständlich über höchste Könnerschaft verfügt... Es sind wundersame Bilder, die Sowa seinem weltweiten Publikum seit vielen Jahren schenkt. Bilder, die uns geheimnisvoll vertraut scheinen...Sowa ist ein Solitär, ein einzigartiger Diamant in der Bildkunst unserer Jahrhunderte. Der stillste und sensibelste Humorist, der sich in lauter Zeit denken lässt..." (aus der Begründung der Jury)

Der 1945 in Berlin geborene Sowa studierte zunächst Kunstpädagogik an der dortigen HBK, entschloss sich aber bald zur Selbstständigkeit als freischaffender Künstler. Mit seinen Gemälden
und Illustrationen, etwa für Irene Dische, Hans Magnus Enzensberger, Elke Heidenreich, Roger Willemsen und Axel Hacke wurde er international bekannt; ebenso wurden seine eigenen Bildbände zu Bestsellern. In Japan genießt er nach großen Ausstellungen den Status eines „Superstars" und gilt als einer der bekanntesten europäischen Künstler. Sowas Postkarten und Plakate wurden millionenfach verkauft. Seinen Ruhm vermehrte die Mitarbeit an Filmen wie „Die wunderbare Welt der Amélie“ von Jean-Pierre Jeunet oder „Wallace & Gromit“ von Nick Park.

Michael Sowa ist der 16. ELCH-Preisträger. Seine Vorgänger waren der Cartoonist Chlodwig Poth (1997), der Zeichner und Schriftsteller Robert Gernhardt (1999), der Kabarettist Gerhard Polt (2000), der Kolumnist und Übersetzer Harry Rowohlt (2001), die Karikaturistin Marie Marcks (2002), der Zeichner und Dichter F. W. Bernstein (2003), der Schweizer Kabarettist Emil Steinberger   (2004), der Komiker Otto Waalkes (2005), der Zeichner Hans Traxler (2006), der Zeichner und Musiker Ernst Kahl (2007), die bayerischen Volksmusiker und Kabarettisten der Biermösl Blosn (2008), der Musiker, Schriftsteller und Filmemacher Helge Schneider (2009), der Komödiant und Musiker Olli Dittrich (2010), der österreichische Kabarettist Josef Hader (2011) und die Karikaturistin und Autorin Franziska Becker (2012).

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