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Montag, 03 April 2017 18:11

Passionsmusik mit berührender Demut

Das Passionskonzert des Göttinger Vokalensembles begann nicht gerade mit einem Paukenschlag. Auf dem Programm stand vielmehr ein nachdenkliches, eher kontemplatives Werk. Der französische Komponist Thierry Machuel (*1962) vertonte Das Gedicht „Über dem Dorn“ von Paul Celan (Text: siehe hier) und verband dieses mit dem Psalm 102 „Lobe den Herrn, meine Seele“ (Text: siehe hier)

Die Texte werden zum Teil gesprochen (Psalm), zum anderen gesungen (Celan). Machuel verwendet dabei Skalen (Tonleitern) und Kanontechniken. Entstanden ist dadurch ein hochkomplexes und sehr eindringliches Werk.

Für die überwiegend jungen Sängerinnen und Sänger war das eine große Herausforderung, der sie sich mit Hingabe gestellt haben. Hoch konzentriert und bestens vorbereitet von ihrem Dirigenten Andreas Jedamzik sprachen sie die zahlreichen Zuhörer in der Göttinger Marienkirche direkt an.

In seinem Dirigat zeigte Jedamzik schon bei diesem Einstieg, dass er ein Freund der kleinen Bewegungen ist. Damit fordert er vom Chor höchste Aufmerksamkeit, kann aber auch immer wieder mit kleinen Zeichen die notwendigen Impulse geben.

In den folgenden Motetten von Anton Bruckner waren Choristen wie Zuhörer eher im vertrauten tonalen Rahmen. Und doch stellen auch diese Motetten aus der Spätromantik höchste Ansprüche. Hier geht es vor allem um Intonation, die der Chor überwiegend gut gemeistert hat. Die ständigen Verrückungen der Tonarten sowie die Vorhalttöne erfordern hohe Musikalität. Eine besondere Schwierigkeit dieser Chormusik ist es, nicht nur die Akkorde in sich perfekt zu intonieren, sondern gleichzeitig den Gesangsfluss zu ermöglichen und damit große Bögen zu schlagen. Hier wäre vielleicht ein etwas dichterer Chorklang wünschenswert gewesen.

Der Chorklang ließ ansonsten nicht viel zu wünschen übrig. Die knapp 30 Sängerinnen und Sänger konnten die Marienkirche komplett zum Klingen bringen, zartes Pianissimo und starkes Forte beherrschten sie gleichermaßen – und waren bei den Motetten auch gefragt.
Ein besonderes Ereignis wurde das „Via Crucis“ von Franz Listz. Diese musikalische Kreuzwegdarstellung ist mit Solostimmen, Chor und Orgel besetzt. Leonie Breier, Sascha Herz und Laurenz Kötter gestalteten ihre Soloparts gefühlvoll und klangschön. Der Chor hat unterschiedliche Aufgaben: es gibt einen Eingangschor, einen Schlusschor, Choräle („O Haupt voll Blut und Wunden“), Rezitative und Volksszenen (besonders beeindruckend: „Crucifige“). Die Musik Listzts ist ungewohnt, kennt man den Komponisten eher als „Tastenlöwen“ für das Klavier. Hier wird seine Frömmigkeit geradezu asketisch ausgedrückt. Die Komposition ist zwar anspruchsvoll und wagt sich bisweilen an die Grenzen der Tonalität, ist aber im Charakter eher schlicht gehalten.

Und genau das hat der Organist Antonius Adamske an der Furtwängler-Orgel der Marienkirche aufgegriffen. Adamske wählte die Register dezent und dem Charakter der Musik entsprechend. Seine Registrierung sprach damit die Seele an!
So bewirkte diese Passionsmusik eine berührende Demut bei den Zuhörern, die sich erst nach einer längeren Pause in anhaltenden Applaus wandelte.

Andreas Jedamzik ist mit diesem Konzert noch ein Schritt weiter in der Entwicklung des Göttinger Vokalensembles gelungen. Man darf sich auf die nächsten Konzerte des Chores freuen. Als nächstes steht Chormusik von Johannes Brahms und Peter Cornelius auf dem Programm. Die Konzerte finden im Oktober 2017 statt.

Erschienen in der Kategorie Göttinger Vokalensemble
Mittwoch, 08 März 2017 08:33

Kein Bach ist auch keine Lösung

St. Paulus: Henryk Böhm, Antonius Adamske und das Göttinger Barockorchester mit Bach

Dieser Tage eine der Göttinger Kirche zu betreten ohne eine Bach-Kantate zu hören, dürfte ein Kunststück sein. Dieser Abend diente allerdings weniger dem Reformationsjubiläum, wie die allseits erklingenden "Bach-Kantaten zu Luther-Liedern" des Kirchenkreises, sondern ist Teil der kleinen Tour der Musiker/-innen anlässlich einer CD-Veröffentlichung.

Die Schönheit der Welt: Besteht sie aus Details oder dem Gesamteindruck? Es ist ein alter Streit. Er wird hier nicht entschieden. Und wenn sich so viele gelungene Einzelheiten zu einem gelungenen Ganzen fügen – ist es auch nicht wichtig.

Dreimal Bach, drei Solokantaten für Bass und Instrumente, voneinander abgesetzt durch zwei Einleitungssätze aus anderen Kantaten (BWV 12/21), das sind im Einzelnen: „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“ (BWV 56), „Ich habe genug“ (BWV 82) und „Der Friede sei mit dir (BWV 158). Die zehn Damen und Herren des Göttinger Barockorchesters spielen unter der Leitung Antonius Adamskes, wobei sich die Mehrheit auf die Instrumente des Generalbasses verteilt. Zwei Cembali, Orgel, Fagott, Cello und Violone stehen „gegen“ je einfach besetzte Violinen- und Violastimmen sowie die beiden Oboen. Wie dieser Tage üblich spielt man in tiefer Stimmung; der Kammerton liegt gut einen Halbton unter den sonst üblichen 440Hz.

Beginnen wir die Abteilung ‚Lob’ doch einfach mit dem gekonnt farbenreichen Einsatz der Continuogruppe, welche die Textdeutung in wechselnden Kombinationen äußerst wirkungsvoll unterstützt. (Die gelungene Idee, beim Da capo von „Schlummert ein“ in BWV 82 auf das Cembalo zu verzichten, war allerdings eine spontane Idee des Leiters. - Eine, die man wieder aufgreifen sollte.) Allein das Cello hätten wir uns ab und an etwas brillanter, dominanter in dieser Gruppe gewünscht. Ansonsten ist an der Balance Orchester/Generalbass/Sänger gar nichts zu mäkeln - am Zusammenspiel ebenso wenig. Die Interpretation überzeugt auf das erste Hören, wenngleich sich doch die ein oder andere Unstimmigkeit finden lässt, z.B.: Oboe und Oberstimmen in der Eingangsarie BWV 82 gestalten ihre Linien so inniglich, dass die durchlaufende Achtelbegleitung im Continuo mit etwas Unentschlossenheit dagegen abfällt.

Henryk Böhms Leistung als Solist ist durchweg gut, teils exzellent; dabei gefallen uns die Rezitative und deren Gestaltung – nur ab und an wird es etwas zu dramatisch - noch einen Tick besser als die Arien. Etwas hat der Bariton mit dem tiefen Kammerton zu kämpfen: In „Ich freue mich auf meinen Tod“ geht diesem, dem Tod, auf der langen, tiefen Note die Puste aus. Alle Zurücknahme des Orchesters hilft hier nichts. Dagegen ist besonders das hohe Register eine Freude. Rhythmisch gibt es gleichfalls wenig zu klagen, hier dürfte lediglich das Deklamierende im Mittelteil des ersten Satzes von BWV 56 noch prägnanter vorgetragen werden.

Für die beiden Oboen (Martin Jelev/Simon Böckenhoff) bietet sich ebenso wie für Hans-Hennig Vater (Solovioline) die Gelegenheit sich in Arien als Partner des Sängers auszuzeichnen. Die Erstgenannten nutzen sie völlig überzeugend, der Geigenpart im zweiten Satz von BWV 158 hätte hingegen an der ein oder anderen Stelle etwas Feinschliff vertragen können. In eben diese Arie ist ein vom Sopran zu singender Choral eingeschoben, diesen Part übernahm Johanna Schiller. Vielleicht hat sie sich vom mächtigen Bariton neben sich etwas beeindrucken lassen, doch darf sie ihren Part in den noch folgenden Tourkonzerten gern lauter, bestimmter geben.

Etwas beklommen schaut man auf die Schlusschoräle der Kantaten 56 und 158: Sopran und Bass sind da – aber Alt und Tenor? Wie Kai aus der Kiste springen hier „örtliche Gastsänger“, inklusive des Tourmanagers, ein. Eine charmante Idee. Als gleichsam nicht ausgewiesene Zugabe, vor dem sehr reichlichen Applaus der gut 100 Hörerinnen, erklingt noch der Schlusschoral aus Bachs Johannespassion.

An der Supermarktkasse, im Anschluss an das Konzert, brumme ich „Ich freue mich auf meinen Tod“. Die Kassiererin schaut ein wenig skeptisch. Sie war halt nicht im Konzert.

Bass: Henryk Böhm

Sopran: Johanna Schiller
Alt: Katrin Meyer
Tenor: Jens Wortmann

Oboe I: Martin Jelev
Oboe II: Simon Böckenhoff

Violine I: Hans-Hennig Vater
Violine II: Britta Gemmeker
Viola: Esther Jasmin Becker

Fagott: Luise Manske
Violoncello: Angelika Miklin
Orgel: Christof Pannes
Cembalo: Sabine Erdmann
Violone: Laura Frey

Cembalo/Leitung: Antonius Adamske

Hinweis: Das Kulturbüro Göttingen ist an der Organisation der Tour beteiligt.

Erschienen in der Kategorie Göttinger Barockorchester
Die neue CD des Göttinger Barockorchesters erscheint in Kürze - Konzert am 6. März in Göttingen

Am 6. März 2017 um 19.30 Uhr findet in der St. Paulus-Kirche ein außergewöhnliches Konzert statt. Zu Gast ist das Göttinger Barockorchester, das zusammen mit seinem Konzertmeister Henning Vater Göttingen im Rahmen seiner neuen CD-Tour einen Besuch abstattet. Andere Gastspielorte sind Peine, Melsungen, Hannover, Bad Zwischenahn, Flensburg, Kiel und Hamburg.

Auf dem Programm stehen die drei überlieferten Bass-Solo-Kantaten von Johann Sebastian Bach (Ich habe genug BWV 82, Ich will den Kreuzsstab gerne tragen BWV 56, Der Friede sei mit dir BWV 158), die das Orchester mit zwei weiteren Kantaten-Sinfoniae rahmt.

Solist ist der international erfolgreiche Bassbariton Henryk Böhm, Leiter der junge Dirigent für Alte Musik Antonius Adamske. Natürlich werden auch die CDs bei den Konzerten erhältlich sein, es handelt sich dabei um eine Super-Audio-Compatible-Disc (SACD) mit besonderem Hörwert. Die CD besticht durch eine warme Interpretation der Werke, verbunden mit einem vollen Orchestersklang des chorisch besetzten Göttinger Barockorchesters. Das ausführliche und dreisprachige CD-Booklet wartet mit den neuesten Forschungsergebnissen des Bach-Institutes Leipzig zu den Bach-Solo-Kantaten auf. Schon vor der Tour kann die CD auf der Homepage des Göttinger Barockorchesters www.goettinger-barockorchester.de bestellt werden

Karten sind sind an allen Reservix-Vorverkaufsstellen und natürlich hier online im Kulturbüro Göttingen erhältlich.

Erschienen in der Kategorie Konzert in der St. Pauluskirche

Am Samstag, 4. März 2017 erscheint die neue CD des Göttinger Barockorchesters, die gleichzeitig dessen erste Publikation ist. Seit 2016 hat sich das GBO neu aufgestellt – die CD ist dabei ein erster Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Inhaltlich geht es um die drei überlieferten Bass-Solo-Kantaten von Johann Sebastian Bach, die das Orchester mit zwei weiteren Kantaten-Sinfoniae rahmt. Solist ist der international erfolgreiche Bassbariton Henryk Böhm aus Hannover, Dirigent der junge Dirigent für Alte Musik Antonius Adamske. Das ausführliche und dreisprachige CD-Booklet wartet mit den neuesten Forschungsergebnissen des Bach-Institutes Leipzig zu den Bach-Solo-Kantaten auf.

Die CD ist an allen bekannten Verkaufsstellen der Göttinger Innenstadt sowie im Rahmen des weltweiten Vertriebs auch über das Internet ist die CD zu einem Preis von 20 € (UVP) erhältlich, es handelt sich dabei um eine Super-Audio-Compatible-Disc (SACD) mit besonderem Hörwert. Auch kann die CD auf der Homepage des Göttinger Barockorchesters www.goettinger-barockorchester.de  vorbestellt werden. Die CD besticht durch eine warme Interpretation der Werke, verbunden mit einem vollen Orchestersklang des chorisch besetzten Göttinger Barockorchesters. Im Rahmen der CD-Veröffentlichung wird das Göttinger Barockorchester auch eine CD-Tour veranstalten. Das Göttinger Konzert liegt dabei auf Montag, 6. März in der kath. Pfarrkirche St. Paulus, auch nac diesen Release-Konzerten können die CDs erworben werden.

Erschienen in der Kategorie Rezensionen
Dienstag, 15 November 2016 07:28

Bewegende musikalische Reflektionen

Louis Spohrs Oratorium „ Die letzten Dinge“ in der Göttinger Godehardkirche und in der Nikolaikirche

Erschienen in der Kategorie Petrichor Weende
Montag, 12 September 2016 16:22

„Musik-Öffner“ für Max Reger

Regers Choralkantaten „Meinen Jesum lasse ich nicht“ und „O Haupt voll Blut und Wunden“ standen im Mittelpunkt des Nachtkonzertes der Nikolausberger Musiktage. Sie umrahmten die Bach-Kantate „Christ lag in Todesbanden“.

Erschienen in der Kategorie Nikolausberger Musiktage
Samstag, 10 September 2016 13:01

Intensiv und emotional

Mit Bach-Kantaten wurden die diesjährigen Nikolausberger Musiktage eröffnet. „Perspektiven zwischen Reger und Shakespeare“ lautet das Motto der Festspiele.

Erschienen in der Kategorie Nikolausberger Musiktage
Donnerstag, 01 September 2016 21:38

Tradition – Überregionalität – Innovation

2. Nikolausberger Musiktage vom 9. bis zum 11. September

Erschienen in der Kategorie Nikolausberger Musiktage
Sonntag, 22 Mai 2016 20:50

Lauter Lobgesang

Erstmals musizierte Antonius Adamske und der Petrichor Weende mit dem Göttinger Symphonie Orchester. Eingeladen wurde zum „Lobgesang“ sowie zur Choralkantate „Wir glauben all‘ an einen Gott“ in die Universitätskirche St. Nikolai sowie in die St. Pauluskirche.

Erschienen in der Kategorie Petrichor Weende
Samstag, 26 Dezember 2015 19:44

Die Feinheiten der Musik in Adamskes Händen

Wenn der Evangelist beginnt, sein erstes Rezitativ zu singen „Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging“, dann wissen wir, es ist die Zeit des Weihnachtsoratoriums gekommen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist es, wenn die Musik von Johann Sebastian Bach tatsächlich zu Weihnachten erklingt und nicht viel zu früh in der Adventszeit. Und so war es auch ein ganz besonderer Moment am ersten Weihnachtsfeiertag in der Klosterkirche Nikolausberg: Antonius Adamske, sein Kammerchor St. Petri, das Göttinger Barockorchester und vier Gesangssolisten hatten zu den Kantaten I bis III des Weihnachtsoratoriums eingeladen. Eine ausverkaufte Kirche war der Dank für diese Einladung.

Schon im berühmten Eingangschor der ersten Kantate „Jauchzet, frohlocket“ wurde klar, dass das Göttinger Barockorchester mit seinem Konzertmeister Henning Vater gut aufgelegt war. Das galt besonders für den Trompeter Rupprecht Drees. Alle Musikerinnen und Musiker nahmen die Impulse des Dirigenten Antonius Adamske zu jedem Zeitpunkt perfekt auf. Die kleine Besetzung (alle Stimmen waren solistisch besetzt) sorgte für einen durchsichtigen, klaren Klang.

Das galt leider nicht für den Chor. Auch hier war die Besetzung kammermusikalisch klein. Die Sängerinnen und Sänger setzten jedoch die von Adamske gesetzten Impulse nur zögerlich um, es entwickelte sich kein harmonischer Gesamtklang und es fehlte bisweilen auch klangliche Frische. Das war ein wenig schade, wo doch Adamske die Feinheiten der Musik in seinen Händen und Gesten widerspiegelte. Aber natürlich sorgte die Musik von Johann Sebastian Bach auch bei den Chorsätzen und den Chorälen für festliche Stimmung in der Kirche.

Die Solisten des Abends hatten entscheidenden Anteil an dieser Stimmung. Besonders genannt sei der Tenor Georg Drake. Seine Stimme erreichte mit Leichtigkeit die höchsten Höhen, die Koloraturen in der Hirtenarie klangen gar nicht als schwieriger Part sondern vielmehr als verspielte Verzierungen. Johanna Krödel gestaltete ihre Alt-Partie ausdrucksstark. Gemeinsam mit Adamske gestaltete sie die Arie „Schlafe, mein Liebster“ so spannend, dass man eher enttäuscht war, nicht noch ein „da capo“ zu hören. Die Sopranistin hat in den Kantaten I bis III nur wenig zu tun. So war der Part von Johanna Neß ein wenig undankbar. Lange musste sie auf ihren ersten Einsatz (als Engel) warten. Aber sie sang diesen kurzen Part genauso strahlend wie später das Duett mit ihrem Bass-Kollegen „Herr, dein Mitleid, dein Erbarmen“. Hier, wie auch in den anderen Arien, überzeugte der junge italienische Bassist Luciano Lodi mit seiner warmen Stimme. In seiner Arie „Großer Herr, o starker König“ hätte man sich vielleicht noch ein wenig mehr Kraft gewünscht.

Leider waren weder die Namen der Mitwirkenden noch irgendwelche weiterführenden Informationen im Programmheft nachzulesen. Das ist sehr schade und wird den Musikerinnen und Musikern, insbesondere aber den Solistinnen und Solisten nicht gerecht.

Eine schöne Idee von Antonius Adamske war es, am Ende nach der dritten Kantate noch den Choral „Nun seid ihr wohl gerochen“ aus der sechsten Kantate anzufügen. Hier holte er die vier Solisten nach vorne, das gesamte Ensemble konnte noch einmal so richtig erstrahlen. Jubelnder Applaus und die Wiederholung dieses Chorals als Zugabe beendeten ein eindrucksvolles Konzert am ersten Weihnachtsfeiertag.

Erschienen in der Kategorie Petrichor Weende
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