PetriChor Weende

Konzerte am 13. und 14. April

Unter der Leitung von Martin Kohlmann führt der PetriChor Weende, begleitet durch das Göttinger Barockorchester, das Requiem in d-Moll KV 626 von Wolfgang Amadeus Mozart und Werke von Arvo Pärt und Pēteris Vasks auf. Die Solisten sind Magdalena Hinz (Sopran), Paula Meisinger (Alt), Tobias Meyer (Tenor) und Johannes Schwarz (Bass).

Die Konzerte finden am Samstag, den 13. April 2019, um 18 Uhr, in St. Paulus, Wilhelm-Weber Straße 15, und am Sonntag, den 14. April 2019, um 18 Uhr, in St. Nikolai, Nikolaikirchhof 1, statt.

Eingerahmt durch Kompositionen von Arvo Pärt und Pēteris Vasks steht im Mittelpunkt des Programms das Requiem von W. A. Mozart, eine Auftragsarbeit für einen geheimnisvollen Auftraggeber, vom Komponisten nicht vollendet, legendenumwittert, vielfach ergänzt, angezweifelt, politisch missbraucht… die Geschichte des Werks ist übervoll von verschiedensten Aspekten, die es Interpreten und Hörern heute schwer machen, zu seinem Kern durchzudringen.

Nach Mozarts Tod versuchte seine Witwe Konstanze, den lukrativen Vertrag mit dem „geheimen Boten“ einzuhalten, obwohl das Requiem unvollendet geblieben war, und beauftragte schließlich Franz Xaver Süßmayr mit der Vervollständigung des Torsos. Bis heute ist ungeklärt, wie hoch Süßmayrs Eigenanteil an seiner Version ist, und in welchem Umfang er heute verschollene Skizzen und „Zettelchen“ (Konstanze Mozart) dafür nutzen konnte. Fest steht, dass Süßmayrs Ergänzung und einige von Eybler überlieferte Stellen die einzigen historisch belastbaren Quellen aus der Entstehungszeit sind.

Diese Zusammenhänge berücksichtigend, muss sich heute jede Aufführung der besonderen Geschichte und der Torsohaftigkeit des Werks aufs Neue stellen. Sie hören in diesem Konzert die Süßmayr-Fassung des Mozartischen Requiems, die durch Kompositionen aus dem 20. Jahrhundert ergänzt wird: Arvo Pärts Komposition „Summa“ liegt der Text des lateinischen Glaubensbekenntnisses zugrunde. Ursprünglich für Chor oder Solisten a cappella geschrieben (1977), lieferte Pärt selbst einige Arrangements für verschiedene Besetzungen nach. Neben der a cappella-Fassung wird die Fassung von 1991 für Streichorchester zur Aufführung gebracht. Mit der Komposition „Pater noster“ des lettischen Komponisten Pēteris Vasks will das Programm zum Palmsonntag schließlich einen andächtigen Ruhepunkt auf dem Weg in die Karwoche setzen.

Tickets gibt es hier online im Ticketshop des Kulturbüros, an allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse.

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