Deutsches Theater

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Während im tropischen Urwald ein Konsortium westlicher Industrieller den begonnen Genozid der Conquistadores an der indigenen Bevölkerung mit den Mitteln der Weltwirtschaft vollendet, endet das Kautschuk der Bäume als Autoreifen in der Werkstatt einer kleinbürgerlichen Arbeiterfamilie. Während der Vater sich an der Selbstständigkeit wirtschaftlich überhebt, wird die Tochter vom gnadenlosen Alltag der Bühnenkarriere einer Tänzerin ausgebeutet. Von schlecht- zu noch schlechter bezahltem Job hangelt sie sich bis schließlich das eigene Elternhaus der Querfinanzierung ihrer Karriere zum Opfer fällt.

Thomas Köck macht in einfachen Bildern anschaulich wie das Schicksal einer jungen Frau im tropischen Urwald vor einhundert Jahren mit den Träumen einer jungen Frau in einer alltäglichen mittelständischen Familie unserer Gegenwart verbunden ist. »paradies fluten« ist das global konzipierte Lehrstück über die Wünsche des Einzelnen und die verheerenden Folgen, die das auf die Welt im Ganzen hat.

Der letzte Kautschukbaum wird am Deutschen Theater Göttingen am Dienstag, den 25. September im DT – 1 gefällt. Danach wird das vielbesprochene Stück zum Thema Globalisierung in der Inszenierung von Regisseurin Katharina Ramser in der Müllflut entsorgt, die die Menschheit im Stück des 32-jähringen Autoren Thomas Köck unter sich begraben wird! Achtung, blauer Tag! Alle Plätze nur sieben Euro!

Karten und Infos unter 0551.49 69-300 | www.dt-goettingen.de 

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