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7. April bis 1. Mai
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-17 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr

Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie

Heiner Bauschert und der malerische Holzschnitt

Eine Retrospektive zum 90. Geburtstag

 

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Veranstalter: 

Link zum Veranstalter

 

 

Eintritt: 

Eintritt frei

Beschreibung:

Die Ausstellungsserie „Kunst am Fassberg“ steht in diesem Jahr unter dem Motto „Meister des Farbholzschnitts“ und ehrt zwei bedeutende Vertreter dieses Genres. Den Anfang macht ab dem 7. April der Tübinger Holzschneider Heiner Bauschert. Dem Göttinger Holzschneider Alfred Pohl ist ab dem 27. Oktober 2018 eine weitere Ausstellung gewidmet. Bei beiden Künstlern ist der 90. Geburtstag der Anlass zu umfangreichen Retrospektiven bei „Kunst am Fassberg“.

Bauschert gehörte zu den bedeutenden süddeutschen Holzschnittkünstlern. Als er 1986 im Alter von nur 58 Jahren verstarb, hinterließ er ein vielgestaltiges Werk, das rund 500 Holzschnitte umfasst. "Kunst am Fassberg" präsentiert in einer Übersichtsschau etwa 70 Farbholzschnitte aus dem Nachlass des Künstlers.

Was ihn am Holzschnitt vor allem faszinierte, war – so Bauschert selbst – „die Auseinandersetzung mit dem Material. Aus dem Gegeneinander und Miteinander entsteht das Bild. Weglassen und Stehenlassen sind die Alternativen, die einem Holzschneider bleiben. Klare Entscheidungen müssen fallen, ehe Malerei zerlegt und zu neuer Bildwirklichkeit zusammengedruckt werden kann.“ Bauschert wurde zunehmend zu einem Könner des Weglassens und Vereinfachens, der sensibel kalkulierten Verhältnisse von Formen und Farben.

Könner des Weglassens und Vereinfachen

Die Retrospektive zeigt anhand der unterschiedlichen Holzschnitte aus den 60er, 70er und 80er Jahren die stilistische und künstlerische Entwicklung des Künstlers. Während seine Holzschnitte der frühen Jahre mehr grafisch wirkten und auf linearer Dynamik beruhten, wurden seine späteren Werke zwar reduzierter in der Form, aber „malerischer“ in der Farbgebung und Flächigkeit. Schließlich drang ein weiterer Aspekt immer stärker in den Vordergrund: das Holz selbst mit seiner Struktur. Wenn Bauschert für eine Landschaft Wolken benötigte, dann war mit den Wolken auf dem Blatt zugleich auch das reine Holz mit seiner Maserung zu sehen; brauchte er längliche Flächen für Ackerfluren, dann druckte er versetzt übereinander die Flächen, ohne in der Form Ackerschollen nachahmen zu wollen.

 

Stichworte:

Ort:

Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Am Fassberg 11
37077 Göttingen - Nikolausberg
http://www.mpibpc.mpg.de/kunst-am-fassberg

 

 

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