Szenenwechsel extra

Der braune Geist war in Göttingen noch sehr präsent, als 1959 die Gesellschaft für christlich- jüdische Zusammenarbeit gegründet wurde. Eine kritische Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik hatte es bis dahin nicht gegeben. Dafür machte sich nun das Bündnis stark, das vor allem auf den Dialog mit den jüdischen Mitbürgern setzte, die das Terrorsystem überlebt hatten. Viele Projekte zur Erinnerungskultur und zum jüdischen Leben in Göttingen prägen seitdem das Engagement der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, die am Wochenende ihr 60jähriges Bestehen feiert. Im Gespräch mit Tina Fibiger zieht der Vorsitzende des Vereins, Heiner Willen Bilanz über 60 Jahre Gedenk- und Bildungsarbeit über jüdisches Leben in Göttingen.

 

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