Für die Leserinnen und Leser des Kulturbüros

Nachrichten nehme ich meist locker.
Doch diese reißt mich schlicht vom Hocker:
„Der deutsche Hund wird immer fetter!“
Ob Terrier, Collie, Pudel, Setter,

ob Dogge, Dackel, Dobermann…
sie setzen zu viel Hüftspeck an.
Bei Spaniel, Schäferhund und Schnauzer
wird deren Plauze immer plauzer.

Kein Basset, Bobtail, Boxer, Beagle
sieht morgens gern noch in den Spiegel.
Da schwappt der Wanst, da schlappt die Brust.
Auch schlafft das letzte bisschen Lust.

Die Dackelin wird kaum noch rollig.
Und wenn… Der Rüde? Viel zu mollig.
Kriegt er sein Bein noch hoch am Baum?
Doch zieht er daraus Lehren? Kaum.

Er wird bequemer und bequemer.
Er findet es viel angenehmer,
sich auf dem Sofa einzurollen,
als mit dem Stöckchen rumzutollen.

Wie mühevoll ist Gassigehen?
Und wieviel schöner, fernzusehen,
vor dem Computer rumzulümmeln
und Spritzgebäck und Chips zu mümmeln?

Manch Hund weiß, dass das so nicht geht
und futtert schon mal Almaseth.
Doch wie man weiß, dampft das nichts ein
vom Fett um Hüften, Brust und Bein.

Auf Kreislauf und Gelenke geht es.
und führt am End zu Diabethes.
Drum, habt ihr einen Moppelhund,
staucht ihn zusammen, macht ihn rund:

„Du chillst nur, frisst und machst Gewicht.
Für deutsche Hunde passt das nicht!
Denn Du als Hund bist von Natur
Symbol der deutschen Leitkultur.“

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